Leserrezension zu "Attack - unsichtbarer Feind" von Preston & Child

Mayersche

Wieder einmal ein spannender, in gewohnt flüssiger Manier geschriebener Fall für FBI-Agent Pendergast. Als dessen Schützling Corrie Swanson sich in den Kopf setzt, den Tod von elf Bergarbeitern vor 150 Jahren in dem jetzigen Nobelskiort Roaring Fork für ihre Semesterarbeit in Forensik aufzuklären, gerät sie selbst in die Schußlinie.
Die (einfluss)reichen Einwohner dieses Ortes tun alles, um ihre Arbeit zu erschweren und lassen sie sogar verhaften. Trotzdem gelingt ihr der Beweis, dass diese Männer nicht durch einen Bären getötet worden, sondern durch brutale Mörder. Und ein Mörder ist jetzt auch Corrie auf der Spur.
Pendergasts Eingreifen ist es zu verdanken, dass sie nicht nur selbst am Leben bleibt, sondern auch uralte und längst verschütten geglaubte Geheimnisse aufgedeckt werden, die einige der reichen Investoren zu Fall bringen werden.
Obwohl ich mich manchmal wundere, wie leichtsinnig die Protagonistin trotz all ihrer Cleverness doch handelt, ist dieser Roman ein Muss für alle Pendergast-Fans. Wobei in diesem Werk auch ein kleiner Abstecher zum berühmten Sherlock Holmes gemacht wurde. Aber zuviel will ich auch nicht verraten. Vier von fünf Punkten.