Lese-Tipp: "Jihad im Internet" auf Erasmus Monitor

Einen lesenswerten Beitrag zum Thema Online-Propaganda und vor allem der unübersichtlichen und damit Ressourcen bindenden Grenze (bzw. Grenzverwischung) zwischen "offizieller" Jihadisten-Medien, quasi echten Glaubenskriegern und einfachen, aber dank Web 2.0-Enthierarchisierung und Gestaltungs- und Selbstpräsentationskompetenzen aufmerksamkeitswirksamen "Fanboys" (als 'Komplexitätsreduktionisten') bietet der Blog Erasmus Monitor unter dem Titel "Jihad im Internet" vom 9. November.

So treiben die selbsterkorenen Experten und Möchtegern-Radikalen teils geschmacklosen Schabernack, aber nicht leider nicht nur:

" Ernster wird es [...], wenn diese Cyberjihadisten im Namen des IS oder al-Qaida zu Gewalt oder gar Anschlägen im Westen aufrufen. Denn für Sicherheitsbehörden und Beobachter ist häufig nicht ersichtlich, ob diese Drohungen auch tatsächlich Substanz haben, oder doch nur den üblen Launen frustrierter junger Leute geschuldet sind. Da kann es dann schon mal passieren, dass Mediendienstleister wie "SITE Intelligence Group" zu peinlichen Fehlanalysen kommen."

Auch sehr aktuell: die Staatshilfe durch Hacktivisten wie Anonymus. Kurz vor den Anschlägen von Paris veröffentlicht, ist der Erasmus-Monitor-Beitrag heute von unvorhergesehener Aktualität. So dass Hackerkollektiv just dem "Islamischen Staat" den Krieg erklärt hat.

Zu finden ist der Text "Jihad im Internet" HIER.


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