Leo, der kleine Pinguin - eine Geschichte nicht nur für unsere Kinder und Enkelkinder

Von Wernerbremen


"In der Geschichte geht es um Leo, einen kleinen Pinguin, der für sein Leben gerne Schlittschuh fährt.
Eines Tages wird er von einem älteren Pinguin angesprochen: er macht ihm Komplimente über seine Eislaufkünste und verspricht, ihm ein paar neue Schritte beizubringen, die ihn sicherlich zu einem großen Meister werden lassen.
Leo ist ganz begeistert und findet den Herrn sehr nett und  ihm scheint, dass er sich mit der Eislaufkunst gut auskennt. Herr Max taucht nun immer öfter am Schlitt-schuhplatz auf und beobachtet Leo.
Der kleine Pinguin hat das Gefühl, dass endlich jemand seine Vorliebe fürs Eislaufen teilt.
Eines Tages bietet ihm Herr Max an, diese besonderen Eislaufschritte zu zeigen und Leo, neugierig wie alle Kinder, lässt sich darauf ein. Allerdings entfernen sie sich dabei vom Eislaufplatz und den anderen Leuten, sodass sie auf einmal ganz alleine sind.
Plötzlich nähert sich Herr Max Leo immer mehr, wobei er ihn mit seinen Federn überall ein bisschen berührt, dabei ein wenig drückt und zu nahe kommt.
Leo merkt, dass irgendetwas Komisches vor sich geht und fühlt sich nun überhaupt nicht mehr wohl in der Gegenwart dieses Herrn.
Er fühlt sich alleine, hat Angst und mit all seiner Kraft gelingt es ihm, wegzulaufen und laut ein „Nein!!“ und „Hilfe“ zu schreien.
Zu Hause angekommen, wartet Mutter Pinguin bereits auf Leo und schimpft, weil er sich verspätet hat. Leo schämt sich sehr über das Vorgefallene und erzählt der Mutter zuerst nichts.
Allerdings bemerkt sie, dass etwas mit ihm nicht stimmt und will wissen, was los ist. So beginnt Leo, seiner Mutter alles zu erzählen, hat aber große Angst, dass nun seine Mutter wütend auf ihn ist.
Aber das Gegenteil passiert - die Mutter nimmt ihn in den Arm und beruhigt ihn und sagt, dass er gut getan hat, wegzurennen, denn dieser Herr hat nicht das Recht, ihn zu berühren und vor allem hat er gut getan, ihr alles zu erzählen.
Die Geschichte endet damit, dass der ältere Herr am nächsten Tag vom ganzen Dorf vertrieben wird und dass man ein großes Fest feiert.

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