Leipziger Buchmesse 2017 oder Hin und zurück

Leipziger Buchmesse 2017 oder Hin und zurück

Während ich versuche meinen Messeblues mit ganz viel Kaffee zu verdauen, setze ich mich auch gleich an ein paar Zeilen über die diesjährige Leipziger Buchmesse um die vielen Eindrücke und netten Begegnungen gemeinsam mit euch Revue passieren zu lassen.


1. Tag auf der Buchmesse am Freitag, 24. März 2017

Gleich zu Beginn als ich noch völlig überfordert durch die Gegend streifte, versuchte mir einen Überblick über die Hallen und Verlagsstände zu verschaffen, dabei nicht mit anderen Menschen zusammenzustoßen, und mich zu orientieren, lief ich auch schon direkt in die Arme zweier alter Bekannter! Es hat mich wahnsinnig gefreut den lieben Arndt von AstroLibrium und Bianca von Literatwo zu treffen, wenn auch nur sehr kurz.

Nachmittags gab es einen kleinen Ausflug in die Halle aller Manga und Comic Liebhaber. Beim schwarzen Sofa hatte Steffen Volkmer den Zeichner Roger Langridge zu Gast, der unter anderem für die Muppets, Popeye und Doctor Who gezeichnet hat.

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Mein letzter Besuch einer Buchmesse liegt schon etwas zurück, 2013 war ich zuletzt bei der Frankfurter Buchmesse on Tour – und dennoch muss ich sagen, dass im Vergleich zur Frankfurter Buchmesse die Leipziger Buchmesse recht positiv abschneidet. Die Gänge sind breiter gestaltet (leider fallen dadurch die Verlagsstände etwas kleiner aus), mobile Kassen sind unterwegs, bei denen man an allen Messetagen Bücher bezahlen und kaufen kann, außerdem gibt es eine extra Lounge für Blogger! Dank der Lounge habe ich zufällig die lieben und super symphatischen Mädels (Cindy & Laura) von Im Bücherzelt zum ersten Mal getroffen. Außerdem gab es ein tolles Wiedersehen mit Sandy von Nightingales Blog.

Neben den herzlichen Begegnungen mit lieben Buchmenschen habe ich das Wesentliche, die BÜCHER, natürlich nicht vergessen. Die Verlagsstände wurden abgeklappert und ich habe nach tollem neuen Lesestoff Ausschau gehalten.

Nach dem ganzen Messetrubel ging es in’s ca. 13 km entfernt gelegene H4 Hotel (ehemals Ramada).


2. Tag auf der Buchmesse am Samstag, 25. März 2017

Der zweite Messetag begann mit dem Blogger Empfang der Verlage Carlsen und Thienemann-Esslinger. Der Weg zum Veranstaltungsort gestaltete sich schon recht schwer, denn eine Masse Manga-Fans drängte sich durch die kürzlich geöffneten Tore der Halle 1. Im Getümmel schloss ich mich zwei anderen Bloggerinnen auf dem Weg zum Blogger Empfang an, die sich ebenfalls gegen den Strom durchschlängelten. So lernte ich spontan die Mädels Sarah von Studierenichtdeinleben und Juliane von Jules Leseecke kennen.

Heil angekommen gab es ein riesiges Wiedersehens-Freude-Geknuddel mit Laura und eine tolle erste Real-Begegnung mit Ramona von Kielfeder, die zu meinen langjährigen Internet-Freundinnen zählt die ich bisher noch nie getroffen habe. Außerdem folgten noch viele weitere tolle Begegnungen mit lang bekannten Internet-Freundinnen, Daniela von Bröselchens Bücherregal, Heike von Umblättern und Nicci von Trallafittibooks.

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Bei dem zweistündigen Empfang stellten sich folgende Autoren mit ihren aktuellen Büchern vor:

  • Laura Kneidl | Water & Air
  • Rena Fisher | Chosen – Die Bestimmte
  • Tanja Voosen | Nova und Avon – Mein böser Zwilling
  • Björn Springorum | Spiegel des Bösen

Besonders gespannt bin ich natürlich auf den aktuellen Roman von Laura mit dem Titel „Water & Air“. Dieser Jugendroman versetzt den Leser in eine Welt, in der die Menschen aufgrund der Erderwärmung in einer Unterwasser-Kuppel leben müssen. Außerdem hat Laura nicht nur über ihren aktuellen Roman gesprochen, sondern auch verraten, dass wir uns auf einen weiteren Roman freuen können der im Frühjahr 2018 im Carlsen Verlag erscheinen wird. Sie selbst hat ihr nächstes Buch mit den Worten „Eine Mischung aus Die Schöne und das Biest und Pokemon“ beschrieben. Das klingt doch nach einer aufregenden Mischung, oder findet ihr nicht?

Einen äußerst symphatischen Auftritt legte der Autor Björn Springorum im Gespräch über seinen aktuellen Roman „Spiegel des Bösen“ hin. Der Autor war mir bis zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannt, überzeugte mit seiner Vorliebe für die Literatur des 19. Jahrhunderts (u. a. Edgar Allan Poe und Oscar Wilde), Angst vor Spinnen, seinem schärfsten Kritiker in der Familie und die Tatsache das er sich selbst beim Schreiben seiner Romane gruselt. Dieses Buch muss ich nun unbedingt lesen!

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In der Pause gab es süße Cupcake-Nervennahrung, Signierzeit und die Möglichkeit für Schnappschüsse mit den Autoren.

Quelle: Carlsen/Twitter
Quelle: Carlsen/Twitter

Das Beste kam zuletzt: die Vorstellung des Herbstprogramms! Viel darf ich euch noch nicht verraten, aber es wird auf jeden Fall sehr abwechslungsreich und es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein. So wird es im August einen tollen Roman für Road-Trip Fans, und einen phantastischen Spitzentitel aus dem Hause Carlsen geben. Alle Percy Jackson Fans können sich gegen Ende September auf etwas neues, Stichwort „Spin-Off“, freuen und für Serien-Fan-Girls wie mich, wird es ein ganz besonderes Buch-Highlight aus dem Chickenhouse Imprint geben! Der Thienemann Esslinger Verlag hält für September eine zauberhaft eisige Buchperle bereit. Dann wird nämlich zum ersten Mal in Deutschland ein Roman der New York Times Bestseller Autorin Danielle Paige veröffentlicht.

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Im Anschluss an diesen ereignisreichen Vormittag gab es etwas Zeit zum Entspannen auf der Fantasy Leseinsel. Dort las Arne Ahlert aus seinem Debütroman „Moonatics“ über Mondhippies vor. Diesen Roman habe ich übrigens schon gelesen und kann ihn euch wärmstens empfehlen (Meine Rezension zu „Moonatics“ findet ihr hier.). Ursula Posznanski gab einen Einblick in ihren aktuellen Jugendroman „Elanus“ bei dem eine kleine Drohne zur Ausspionierung und Überwachung verwendet wird. Trotz der Aktualität des Themas konnte mich der Buchausschnitt nicht catchen – daher wandert das Buch vorerst nicht auf meine Wunschliste. Bernhard Hennen erzählte über seinen neuen Roman „Elfenmacht“ und trat mit dem Publikum in einen unterhaltsamen und kurzweiligen Dialog. Ich werde mir für die Zukunft vornehmen wieder mal etwas von diesem symphatischen Autor zu lesen und in die Elfenwelt abzutauchen (immerhin ist es schon etwas länger her seitdem ich „Nebenan“ und „Alicia“ gelesen habe). Im Anschluss stattete Brandon Sanderson der Leseinsel einen Besuch ab und bot den Besuchern die Möglichkeit ihre Fragen zu stellen. Von diesem Autor habe ich vor Jahren (2009) das Buch „Alcatraz und die dunkle Bibliothek“ gelesen. Da mich das Buch nicht begeistern konnte habe ich seither kein weiteres Buch von Brandon Sanderson in die Hand genommen. Der enorme Fan-Auflauf lässt mich nun meine Entscheidung nochmals überdenken – ich werde diesem Autor auf jeden Fall nochmal eine Chance geben („Kinder des Nebels“ habe ich mir nun auf die Wunschliste gesetzt.). Bei der Fantasy Leseinsel gab es nicht nur neue Bücher zu entdecken, sondern auch eine erste Begegnung mit einem Buchdrachen der anstatt Gold leckere Lembas mit dabei hatte.

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Viel Andrang herrschte auch bei Sebastian Fitzek im Forum [email protected], wo der Psycho-Thriller Autor über seinen letzten Roman „Das Paket“ sprach. Fitzek ist wohl der bekannteste deutsche Psycho-Thriller Autor und doch habe ich erst mit „Das Paket“ meinen ersten Fitzek gelesen – auch wenn Fitzek nicht so blutig wie Chris Carter (ich LIEBE die Robert Hunter Reihe) daher kommt, hat mich die Geschichte gebannt (Hier könnt ihr meine Rezension zu „Das Paket“ lesen.) Außerdem ging es um die Entstehung seines kürzlich erschienen Romans „AchtNacht“, bei dem sich Fitzek durch den Horror-Streifen „The Purge“ inspirieren lies. Zum Abschluss war sein erstes Kinderbuch „Pupsi & Stinki“ FSK 18 Monate Thema.

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Für den Samstag Abend stand Dank meinem Gewinn bei der Hobittpresse (Klett-Cotta) etwas ganz Besonderes auf dem Plan: Der Besuch des Figurentheaters zu „Der Hobbit“ im Leipziger Westflügel!

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Zuerst haben wir uns nach dem anstrengenden Messetag noch in der nostalgischen Atmosphäre des Restaurants der Schaubühne Lindenfels eine Stärkung gegönnt. Dann war es auch schon Zeit sich zur Aufführung zu begeben. Obwohl das Figurentheater nur aus zwei Darstellern und einer Dame für die musikalische Begleitung bestand, war es ein einzigartiges Erlebnis. Mit einfachen und dennoch sehr effektiven Mitteln wurden Groß und Klein in Tolkiens märchenhafte Welt der Hobbits, Zwerge und Zauberer entführt. Besonders die Maske von Gandalfs Figur hat mir äußerst gut gefallen, mindestens ebenso gut wie die Darstellung der neckischen Elben und die Abenteuer im Düsterwald. Sehr schön fand ich, dass sich das Stück an dem Buch orientiert und nicht an den Filmen.


Nach der Messe ist vor der Messe… Bleibt nur zu hoffen das die Zeit bis zur nächsten Messe schnell vergeht!


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