LED-Straßenbeleuchtung bringt mehr Sicherheit bei zugleich weniger Stromverbrauch

Steigende Kosten für Energie und Wartung sowie verschärfte gesetzliche Vorgaben für mehr Klimaschutz, wie die Ökodesign-Richtlinie, d.h. die Richtlinie 2009/125/EG „Eco-Design Requirements for Energy-related Products“ (ErP), zwingen viele kommunale Anwender in Deutschland und Europa zum Handeln und damit zur Erneuerung ihrer oft noch aus den 1960er Jahren stammenden Beleuchtungsanlagen. Denn aufgrund der Mindestanforderungen an die Energieeffizienz von Lampen, Leuchten und Vorschaltgeräten in der maßgeblichen Verordnung (EG) Nr. 245/2009 werden ab 2015 die damals in der Straßenbeleuchtung üblichen ineffizienten Quecksilberdampflampen verboten.

Energieeffiziente Alternativen, die mit ihrem Design zudem noch jedes moderne Stadtbild aufwerten, stehen schon jetzt in großer Zahl zur Verfügung. Dies zeigen Hersteller aus aller Welt auf der Light+Building. Die Weltleitmesse für Architektur und Technik öffnet vom 15. bis 20. April 2012 in Frankfurt am Main als einzigartige Innovationsplattform für energieeffiziente Produkte und Systeme ihre Tore. Auf der weltgrößten Messe für Licht und intelligente Gebäudetechnik präsentieren rund 2.100 internationale Hersteller ihre Weltneuheiten zu Licht, Elektrotechnik, Haus- und Gebäudeautomation sowie Software für das Bauwesen auf 240.000 Quadratmetern.

Auch wenn die LED-Technik aufgrund der sich stetig verbessernden Lichtausbeute in der Straßenbeleuchtung die Zukunft bestimmen wird, ist eine Optimierung aber derzeit nicht gleichzusetzen mit dem durchgängigen Ersatz von Lampen durch LED-Lichtquellen. Denn Entwicklungsfortschritte bei konventionellen Leuchtmitteln und Steuerungskomponenten haben zu interessanten und energieeffizienten Systemen geführt, die sich anwendungsabhängig bei der Beleuchtung von Anlieger-, Sammel- und Hauptverkehrsstraßen oder Parks oft noch als wirtschaftlicher erweisen.

 So verringert beispielsweise bei Straßenleuchten mit Halogen-Metalldampflampen schon die Nachrüstung von intelligenten Vorschaltgeräten, die über unterschiedliche Steuermodi verfügen, den Energieverbrauch und damit die Betriebskosten beträchtlich. Denn eingebunden in Telemanagementsysteme, gesteuert über Zeitschaltuhr bzw. Lichtsensor oder durch ein vorgegebenes Dimmprofil lässt sich das Helligkeitsniveau in verkehrsarmen Zeiten einfach absenken.

LED-Straßenleuchten können aufgrund ihrer gerichteten Abstrahlung die Lichtverschmutzung vermindern. Mit klassischem Design – als Mastansatz-, Mastaufsatz- und Hängeleuchte – fügen sie sich in jedes moderne Stadtbild harmonisch ein. Die LED-Technik inspiriert aber genauso zu außergewöhnlichen Formen, die als Hingucker fungieren. Weißes Licht in einheitlich hoher Qualität, Helligkeit und Intensität sorgt einerseits für eine einladende Atmosphäre der Städte, bringt aber auch Verkehrssicherheit. Zudem erschließen LEDs ein hohes Energieeinsparpotenzial, denn – verglichen mit dem Betrieb von herkömmlichen Leuchten – können zusammen mit Lichtsteuerung Energieverbrauch und damit die Energiekosten um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Zudem sind LED-Lichtquellen langlebig, so dass sich ebenso Wartungs- und Ersatzaufwand minimieren.

Die Leuchtenhersteller tragen aber auch den schnellen Entwicklungsschritten der LED-Technik Rechnung.  Licht-Module sind oft schon zum Austauschen konzipiert, sodass die nächste effizientere LED-Generation einfach implementiert werden kann. So erhalten die Kommunen eine weitere Möglichkeit, langfristig die Betriebskosten zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

In Zeiten knapper Finanzmittel stellt die notwendige Erneuerung von Beleuchtungsanlagen für die Kommunen eine Herausforderung dar. Fördermittel oder Contracting-Angebote, d.h. die Finanzierung der Neuanlage durch Hersteller, Bauunternehmen oder Energielieferanten über die eingesparte Energie, bringen Entlastung für den kommunalen Haushalt.

Mit ihrem breit gefächerten Angebot an innovativen Leuchten, Leuchtmitteln und Steuerungskomponenten für eine zeitgemäße und energieffiziente Straßenbeleuchtung erweist sich die Light+Building 2012 vom 15. bis 20. April in Frankfurt am Main als ideale Plattform für die Entscheidungsfindung. Lösungen für jedes Budget weisen den Weg zu mehr Klimaschutz sowie zu attraktiven und lebenswerten Städten.

 

ß


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