Leben und Sterben in Graubünden

Ich muss doch noch etwas nachtragen zu meinem Vals-Schlittel-Abenteuer vom Mittwoch. Zuerst eine Grundsatz-Erklärung: Eigentlich habe ich mir vorgenommen, nie, nie, nie mehr zu schlitteln. In Elm hatte ich vor Jahren einen Schlittelunfall; Bänderriss, das linke Bein kriselt seither. Als ich dann aber im Restaurant Zervreila hoch über Vals anlangte, verspürte ich angesichts der Mietschlitten vor dem Haus plötzlich doch Lust. Hier der Fortgang der Ereignisse in drei Bildern.

Leben und Sterben in Graubünden

Mit Interesse las ich im "Zervreila", während ich einen Salsiz ass, das Kärtchen auf dem Tisch. Sicherheitsbelehrung zu den Mietschlitten. Besonders gefiel mir Punkt 3. Allerdings stellte ich, wieder draussen und ready to rodel, fest, dass ich meine Ohren nicht hängen lassen kann. Ich bin kein Spaniel!

Leben und Sterben in Graubünden

Ich brauste los und stellte fest, dass der Rodelschlitten an sich mit Zügeln lenkbar ist; doch wirklich im Griff hatte ich mein Gefährt nicht. Die Strasse hinab ins Dorf ist stellenweise ziemlich steil, vereist war sie auch; mal spürte ich Angst, mal grossen Spass. Schön war ein schneebedeckter alter Tunnel mit Galerien hinaus auf die tiefe Schlucht zur Linken.

Leben und Sterben in Graubünden

Als ich unten in Vals war, war ich erleichtert. Euphorisch nach der Schussfahrt. Nun wollte ich mir, wie jedesmal, wenn ich in dem Ort bin, die Kirche anschauen. Sie war jedoch belegt, Beerdigung. Das Sargwägeli draussen vor dem Eingang... nun ja, ich gebe zu, kurz gedacht zu haben: Widmer, du  bist noch einmal davongekommen!



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