Lasst uns reden über... Kochen

Von Babaemblog

Als Kind habe ich alles gegessen, vor allem Fleisch. Von gebratener Blutwurst über fettigen Schweinebraten bis hin zur Mettwurst war alles dabei. In der Pubertät fing dann das Umdenken an. Als BSE bekannt wurde, habe ich kein Rindfleisch mehr gegessen. Es folgte der Verzicht auf Schweinefleisch, bis ich meinen aktuellen Fleischkonsum auf Hähnchen vom Bio-Bauern nebenan komplett reduziert habe. Seitdem habe ich nicht nur enorm viel abgenommen, sondern auch viel an meinem Essensgewohnheiten geändert, die sich leider nicht immer mit dem Alltag verbinden lassen. Vor allem wenn man keine Fertiggerichte isst.
Ich koche fast alles selbst. Und das ist manchmal ganz schön anstrengend. Man muss sich ständig Gedanken machen, was man kocht, im Internet recherchieren oder Magazine durchblättern. Finde ich ein tolles Rezept, kann ich es meist wieder vergessen, weil Paprikapulver, Curry oder Kümmel enthalten sind - und diese Gewürze mag mein Körper überhaupt nicht. Am Wochenende nehme ich mir die Zeit und klicke mich durch Blogs (meine liebsten: Küchenzaubereien, Isabella Blume und Nicest Things), Rezeptkataloge oder Pinterest. Manchmal finde ich auch gute Ideen bei Jamie Oliver. Unter der Woche reicht auch eine unspektakuläre Gemüsepfanne mit Reis oder Bulgur.

Mein Problem: Ich experimentiere nicht gerne. Am Wochenende habe ich durch Zufall bei Lidl ein Rezept für Gnocchi mit Salat und Zitronenvinaigrette gefunden (erstes Foto). Ich wäre vorher nie auf die Idee gekommen, diese zwei Zutaten miteinander zu verbinden. Oder eingelegte Artischocken mit Nudeln (zweites Foto) - warum habe ich die nicht eher probiert? Was der Bauer nicht kennt, frisst er eben nicht. Aber ich will mich bessern: Wer kennt gute Foodblogs, Rezeptseiten oder Magazine, die man unbedingt kennen sollte? Ich bin für jeden Tipp dankbar!