Land unter in Dresden

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Es ist kurz vor elf und ich sitze nicht auf Arbeit, sondern daheim. Wieso? Weil meine Arbeitsstelle im Großen Garten mittlerweile von Wasser umschlossen ist und die Gefahr der Baumumstürze extrem hoch ist. Meine Füße sind nass, weil ich einfach nochmal in den Großen Garten musste, um Bilder zu machen. Eine halbe Stunde später bin ich an der Stelle, wo der Vogel lang läuft nicht mehr durchgekommen. Das Wasser hat die restlichen trockenen Bereiche verschluckt. Wo vorher Wiesen waren, haben jetzt die Enten das Sagen – alles gleicht einer riesigen Teichlandschaft. Es finden sich in all dem Chaos noch kleine Schönheiten, wie die kleine Distel die auf einen trockene Treppe gespült wurde. Um nach Hause zu kommen, musste ich mich durchs Wasser schlagen, während mir mitten auf diesem Asphaltweg ein Karpfen entgegen schwamm. Es ist einfach nur verrückt und unglaublich, dass sich die Katastrophe von 2002 zu wiederholen scheint, trotz der Maßnahmen die danach folgten. So ist das mit der Natur. Sie lässt sich einfach nicht aufhalten … 

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