Lac d’Annecy Massaker: Verdächtiger Zeuge ein Ex-Polizist!

Heute um 14 Uhr wird die Staatsanwaltschaft eine Pressekonferenz zur neuesten Entwicklung geben. Sie ließ aber schon durchsickern, dass der verdächtige Zeuge keine direkte Verbindung zu den Opfern des Falles gehabt haben müsste!

Vielmehr geht die Ermittlung jetzt mehr in die Richtung, die der ebenfalls Verdächtigte Bruder von Saad al-Hilli schon vor langem äußerte, nämlich, das die Wurzeln dieser Tat in Frankreich liegen müssten. Es wird jetzt geprüft, ob der (offenbar zuerst!) angeschossene französische Radfahrer Sylvain Mollier und der verhaftete verdächtige Zeuge sich vor der Tat kannten! Dann wären die britisch-schwedisch-irakischen al-Hillis und die Schwiegermutter Kollateralschäden, da “zur falschen Zeit am falschen Ort” gewesen, ein saudummer Zufall nur?

Jetzt werden die Familie und Freunde des verdächtigen Zeugen verhört. Der 48-jährige ist Vater dreier Kinder und Ex-Dorfpolizist. Er weist eine so starke Ähnlichkeit mit dem Fahndungsbild, einer Computersimulation, auf, dass er schon zum Gespött in den Cafés und Bistros der umliegenden Orte geworden sei.

Die Positionsdaten seines Mobiltelefones zeigen, dass das Gerät zum Zeitpunkt der Tat in dem entsprechenden Gebiet war, was sich mit den Aussagen der Waldarbeiter deckt!

In seiner Wohnung wurden gesammelte Waffen entdeckt, darunter sogar eine 9mm Pistole Luger P08, die der Tatwaffe 7,65mm P06 entspricht, bis auf deren kleineres Kaliber.

Sein Grundstück wird mit einer Metallsonde abgesucht. Es gibt zwei Leichtmotorräder des Typs, den die Zeugen beschrieben haben. Er soll passionierter Jäger sein. Dass sein Telefon in Tatortnähe lokalisiert wurde, erklärt er damit, dass seine Schwiegereltern in Chevaline, also gleich um die Ecke vom Tatort wohnten!

Das Rathaus des Ortes, wo er als Polizist gearbeitet habe, gibt an, es habe über ihn mehr als zwanzig Beschwerden wegen seines Benehmens gegeben. Er habe aufbrausend und brutal sein können und undiszipliniert Regeln gebrochen, aber davon abgesehen, sei er ein offener und netter Kerl gewesen…

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NACHTRAG:

im PARISIEN wird Eric D. zusätzlich als extrem fremdenfeindlich und als fixiert auf den Zweiten Weltkrieg beschrieben. Nach seiner Entlassung bei der Polizei habe er in der Schweiz, u.a. auf dem Gipfel von Davos(!) gearbeitet. Er soll sechs Kurzwaffen und mehrere Langwaffen, alle in perfektem Zustand, besitzen. Das Gebiet um den Tatort habe er als Jäger bestens gekannt…


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