Labskaus vegetarisch

labskaus

Es ist da! “Deutschland vegetarisch”* von Katharina Seiser und Stevan Paul. Es braucht auch gar keine Rezension sondern bloß ein paar dürre Worte: Kauft dieses Buch! Warum? Weil die beiden echte Schätze ausgegraben haben – deutsche Küche ohne ein Fitzelchen Fisch oder Fleisch. Und weil die Schätze noch dazu überaus schön präsentiert sind. Weitere Stimmen zum Buch findet Ihr zum Beispiel hier bei Jutta und  da bei Eva

Ich habe als erstes den Gaisburger Marsch gekocht, der sich als wunderbarer Eintopf für die jetzt kommenden, naßkalten Herbsttage herausgestellt hat.

So, und jetzt habe ich als Süddeutsche mich doch tatsächlich an den Labskaus gewagt. Das Bild im Buch davon entsprach so gar nicht den Bildern von rosa Mischmasch, den ich sonst von diesem Gericht im Kopf hatte. Der Mann machte ein entsetztes Gesicht, als er hörte, was es zum Abendessen gibt – um anschließend begeistert alles aufzufuttern; er schmeckt also tatsächlich, der lgendäre Labskaus.

Das Buch sagt zum Thema Labskaus folgendes: Das Wort kommt wohl aus dem Englischen lobs corse, was Essen für derbe Kerle bedeutet und es bestand aus lange haltbaren Zutaten, die die Seeleute auf ihren Schiffen mitführen konnten, also Kartoffeln, Pökelfleisch und engelegte Gemüse. Und Eier von den Schiffshühnern ;-) . Für die vegetarische Version hat Stevan Paul Pökelfleisch und eingelegten Hering weggelassen, wobei nach seiner Meinung schon die Seeleute seinerzeit den eingelegten Hering nicht goutiert haben.

Im Buch sieht der Labskaus allerdings ansprechender aus: gestern war der erste Tag, an dem das Essen ohne Tageslicht abgelichtet werden mußte. Ich war so spät dran, dass es tatsächlich schon wieder stockdunkel war.

Für 4 Personen:

  • 800 gr. mehlige kochende Kartoffeln
  • ca. 400 gr. Rote Bete
  • 150 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 100 ml Gewürzgurkensud
  • 60 gr. Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Zwiebeln
  • 5 EL mildes Öl
  • etwas Dill
  • 4 Eier
  • 8 Gewürzgurken

Zunächst Kartoffeln und Rote Bete getrennt voneinander in Salzwasser in ca. 50 min garkochen.

Die Kartoffeln dann unter kaltem Wasser abschrecken, schälen und zusammen mit der heißen Gemüsebrühe, dem Gurkenwasser und 50 gr. Butter zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und warmhalten (ich: bei 70°C zugedeckt im Backofen)

Rote Bete ebenfalls schälen, dann fein hacken (eine Küchenmaschine ist hilfreich). Ordentlich mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann unter den Kartoffelstampf mengen und alles wieder warm stellen.

Jetzt die Zwiebeln fein würfeln und in 3 EL Öl goldbraun anbraten. Den Dill fein hacken und zusammen mit 10 gr. Butter zu den Zwiebeln geben. Noch kurz weiter braten, dann mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Ebenfalls warmstellen.

Teller vorwärmen.

Nun etwas Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Eier zu Spiegeleiern braten.

Zum Servieren das Kartoffel-Rote-Bete-Pürée mit den Gewürzgurken und den Spiegeleiern auf den Tellern anrichten, mit den Dill-Zwiebeln und den Gewürzgurken garnieren und gleich servieren.



wallpaper-1019588
Facebook Sperrung und Löschung rechtswidrig
wallpaper-1019588
Cooler LTD Ride #1
wallpaper-1019588
My Hero Academia erhält eine OVA
wallpaper-1019588
Karrierewechsel mit 50plus? Mit 7 Tipps zum beruflichen Neustart
wallpaper-1019588
Miss Grit: Bleibt dabei
wallpaper-1019588
Wissenschaftstalk - Die Komplexität des Anti-Doping-Kampfes
wallpaper-1019588
Listerine Go! Tabs
wallpaper-1019588
Weniger ist manchmal mehr… – Zum Beispiel im Badezimmer