Kurzkritik: Pirates of the Caribbean IV – oder die Kunst ein Franchise dem Untergang zu weihen

*seufz*
Was sind doch für beschauliche Jährchen vergangen, seit Captain Jack Sparrow zum ersten Mal in See stach. Seinen ersten Auftritt hatte er übrigens, als er seine kleine Schaluppe auf den Grund von Port Royale versenkt hat. Könnt ihr euch noch daran erinnern?
Vier Filme später wirkt diese Szenerie fast schon beängstigend metaphorisch. Im frischgeborenen Zögling Fremde Gezeiten ist es geradezu beschaulich durchschnittlich. Der Erstling war brilliant. Ein Blockbuster erster Güte, eine Achterbahnfahrt der Extreme mit schrägen Charakteren, Witz und Esprit. In Teil 2 und 3 wurde dann das karibische Schiff stark beladen mit Mythologien aller sieben Weltmeere, einem wahren Heer an Charakteren, die alle irgendwie in den Film wollten, aber nicht richtig hineinpassten, und einer Liebesgeschichte, für die sich sogar Rosamunde Pilcher schämen würde. Aber das Schiff sank nicht.
Fremde Gezeiten allerdings gibt dem Franchise einen Schuss vor, oder noch besser in den Bug. Der Film ist kein filmisches Desaster wie Tron:Legacy oder Transformers II – Revenge of the Fallen, aber dem Anspruch der ersten drei Filme in keinster Weise würdig. Man verabschiedet sich von einer wilden Achterbahnfahrt und nimmt stattdessen das Kinderkarussell.
Mit Sicherheit hat Pirates of the Caribbean IV – Fremde Gezeiten auch seine Momente, aber das Gesamtpaket ist leider um Längen von der Qualität des ersten Films entfernt und reiht sich damit nur in eine lange Liste belangloser Sommerblockbuster ein, bei denen es nicht wehtut sie verpasst zu haben.


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