Kurz und knackig: Dwayne "The Rock" Johnson spannt wieder den Bizeps an - HERCULES

von Brett Ratner, mit Dwayne Johnson und Joseph Fiennes


Die Legende besagt, dass Dwayne Johnson bereits im Mutterleib Liegestütze und Klimmzüge vollbracht hat, dass er das muskulöseste Baby war, welches die Welt je gesehen hat. Göttervater Zeus persönlich hat ihn geschickt, um Hollywood zu retten. Immerhin die Actionecke. Und was soll man sagen? "The Scorpion King", "Welcome to the Jungle", "Walking Tall" - nur Auszüge seiner Heldentaten. Das er ein Haudraufhalbgott ist, hat er also schon ein paar mal unter Beweis gestellt. Klar doch, dass er für Brett Ratners neueste Hercules-Ansicht die erste Wahl war. Nichtmal Arnie wäre in seinen besten Tagen eine Konkurrenz gewesen. Natürlich entstehen dann auch gewisse Erwartungen. Ist wie beim ersten Date mit einer umwerfenden Frau, man denkt es wird der beste Abend seit langem und dann kommt das - die Kehrseite dessen, was man sich vorgestellt hat: Sie ist nicht so witzig, reizend und unterhaltend wie man es sich vorgestellt hat. Man lächelt sie nach außen hin zwar an, aber innerlich fragt man sich nur, welche Ausrede grade am Besten zieht um mal 5 Minuten von ihr wegzukommen. Rummachen würde man mit ihr aber dennoch ganz gerne, deswegen bleibt man am Ball. Das gleiche Spiel gibt's auch hier bei "Hercules", es fehlt einfach an allem, was man erwartet hat, bis auf das Aussehen. Der Witz der bei The Rock sonst selten zu kurz kommt, flackert hier nur ab und zu auf, und auch dann wirkt es so, als ob der Mann hinter der Kamera das sofort unterbinden möchte. Die Beschäftigung mit dem Mythos Hercules ist ebenfalls nur so halbgar angegangen worden, (halb)göttliches blitzt hier gar nicht auf. Aber das Bild stimmt eben. Die Schlachten wurden up-to-date inszeniert und sehen einfach verdammt gut aus. Allen voran natürlich die Schöne....ich meine natürlich der Held, Dwayne Johnson. Er lässt den Bizeps zucken und die Fäuste schwingen, erledigt mit seinen Sidekicks trotz Armee im Rücken beinahe alles alleine. Doch das Team dahinter hat es leider nicht geschafft, ihm ein würdiges Szenario zurecht zu schustern. So bleibt "Hercules" kein schlechter Film, aber auch kein Klassiker der er mit dieser Personalie im Genre 'Action' hätte werden können. 

(Hercules: The Thracian Wars (2014), US, Laufzeit ca. 99 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm)
6.0/10

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