Kuba und 'Die Helden der Arbeit'

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Kuba und 'Die Helden der Arbeit'Raúl Modesto Castro Ruz, geb. 1931, Fidel Alejandro Castro Ruz, geb. 1926
Ganz ehrlich: Sehen die beiden alten Männer nicht irgendwie putzig aus? Fidel Castro, rechts im Bild, blickt fürsorglich, - man könnte sagen, ein wenig besorgt auf seinen fünf Jahre jüngeren Bruder Raúl. "Hoffentlich sagt Raúl jetzt nur das Richtige zur großartigen Entwicklung unserer Wirtschaft", scheint der ewige Held der Revolution zu bangen.
Ladies & Gentlemen,
so nett die beiden auf dem Foto (es ist älteren Datums) auch rüberkommen, so schlimm hat Kuba nach wie vor unter der verhängnisvollen Führung der Castros zu leiden.
Nachdem Fidel Castro, schwer erkrankt war, legte er sein Amt offiziell in die Hände seines Bruders Raúl. So kann der Ewig-Revolutionär Fidel sicher sein, dass seine katastrophale Politik zumindest noch einige Jahre eine Fortsetzung findet.
Am Dienstag fand nun der 6. Kongress der Kommunistischen Partei Kubas in Havanna statt. Dabei öffnete sich die Partei jetzt ein ganz klein wenig für die Marktwirtschaft, nachdem Fidel Castro 50 Jahre lang auf diese Idee nicht gekommen war. - Ja, manche brauchen eben etwas länger.
Zu erwähntem Kongress war auch Margot Honecker, Frau des Ex-DDR-Chefs Erich Honecker, nach Kuba geladen, um dem Kommunismus gemeinsam zu huldigen. Es stellt sich die Frage, ob sich die Castros in Havanna mit Frau Honecker eine besonders kompetente Wirtschafts-Fachfrau an Land ziehen wollten?
Man stelle sich das flotte Trio vor: Der 80-jährige Raul als hoffnungsvoller Nachwuchspolitiker, unterstützt vom schwer kranken 85-jährigen Bruder Fidel und dazu die 84-jährige Frau Honecker, die von den Fähigkeiten ihres Mannes Erich schwärmt, dem aber leider der Wirtschaftsnobelpreis für seine grandiose Lebensleistung in der DDR versagt geblieben ist. Doch einer fehlt noch in diesem dynamischen Team: Es ist kein geringerer als "Der geliebte Führer" Kim Jong-il aus Nordkorea, offizieller Titel: "Held der Arbeit" und Spezialist für Militärparaden. Vom genialen Wirtschaften muss der Militärmachthaber zweifellos auch viel verstehen, denn er ihm stehen trotz unvorstellbarer Armut in seinem Land etwa ein Dutzend luxuriöser Residenzen zur privaten Nutzung zur Verfügung.
Zusammen mit dem erwähnten Spitzentrio ergäbe das also ein Quartett der Extraklasse. Wenn dann vielleicht noch ein Schlächter aus Zentralafrika, erfahren in Wahlfälschung und 'Gefangenenbetreuung', als externer Berater hinzugezogen würde, dann wäre die Insel für die Kubaner nicht nur ein paradiesisches Schlaraffenland, sondern endgültig ein wahrer Hort der Menschenrechte. --- Peter Broell

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