Kuala Terengganu und Cherating

Von Mytravelblog

Kuala Terengganu (17.08. – 20.08.13): Kuala Terengganu repräsentiert wohl das wahre Malaysia am besten, da hier 80% Malaien sind. Hier geht alles noch ein Stück traditioneller als auf den Inseln oder in den üblichen Touristenorten wie Melaka, Penang oder gar der Hauptstadt Kuala Lumpur zu und hier bemerken wir zum ersten Mal wie sehr der malaiischen Alltag durch den Islam geprägt ist. Die Damen sind hier durchweg in wunderschönen farbenfrohen Gewändern zu sehen und in unserem Hotelzimmer konnten wir immer zwei Muezzins gleichzeitig hören, die zum Gebet aufriefen.

Das Citi Point Hotel in Kuala Terengganu

Wie immer haben wir bevor wir in Kuala Terengganu angekommen sind, bei Tripadvisor die Rezensionen für die einzelnen Hotels gecheckt. Große Auswahl gab es nicht und da das Citi Point Hotel den ersten Platz belegte, sind wir auch direkt dorthin. Die Zimmer sind wirklich klasse, einfach, aber superneu. Es gab für uns zum ersten Mal warmes Wasser beim Duschen und seit langem mal wieder einen TV mit National Geographic. Wohooo.

Die Stadt Kuala Terengganu

Die Stadt an sich war jetzt kein besonderes Highlight im touristischen Sinne, denn es gab wirklich nicht viel zum Anschauen. Wir hatten mal wieder den Versuch gestartet mit einem Localbus zu der Kristall-Moschee zu fahren, was sich leider auch diesmal wieder als großer Fehler erwies, da auf den Rückweg irgendwie kein Bus mehr fuhr und wir erst einmal festsaßen. Irgendwann taten wir wohl einem Einheimischen leid, wie wir da so bei 36 Grad in der Hitze an der verwaisten Bushaltestelle saßen und er hat uns dann ein Taxi gerufen. Ein Highlight an diesem Tag war dann aber noch eine Einladung zu einem Festessen anlässlich des Hari Rayas, bei der wir umsonst sämtliche malaiische Gerichte essen konnten.

Kristall-Moschee

Hari Raya Festessen

Me and the Moschee

Die typischen Kleider der Frauen hier in Terengganu

Ich denke, dass die Stadt einen Besuch lohnt, wenn man eh an der Ostküste entlangreist, um sich mal einen Eindruck von der malaiischen Kultur zu machen und um Cendol zu essen. Cendol ist DAS Eis in Malaysia, welches aus geraspelten Eis mit übergossener Kokosmilch und braunem Palmzucker sowie in unserem Fall Kidneybohnen und Mais bestand. Hmm, echt totaaal lecker.

Lecker Cendol mit Bohnen und Mais

Cherating – keine Reise wert…

Cherating (20.08. – 21.08.13): Oje, Cherating. Dieses ehemalige Touristenörtchen hätten wir getrost weglassen können. Wir kamen uns vor wie in einer Geisterstadt. Nirgendwo waren Menschen oder Leben zu sehen. Die Infrastruktur zeugt noch davon, dass Cherating mal der Reisehotspot gewesen sein muss, aber heute ist alles touristische Leben verschwunden. Wir haben dazu auch die Besitzerin von unserer Bungalowanlage, in der wir übernachtet haben, gefragt und sie meinte, sie wüsste auch nicht warum auf einmal die Touristen weggeblieben seien. Die Matahari Chalets, also unsere Bungalowanlage mit einer wahnsinnig netten Besitzerin können wir, sofern man in Cherating übernachtet, sehr empfehlen. Der Bungalow war zwar supereinfach, hat dafür aber nur 25 Ringgit (5,66 €, also pro Nase 2,83 €) pro Nacht gekostet und es gab eine sehr gute Wlanverbindung, was in Malaysia eine echte Sensation ist.

Ein Highlight gab es aber auch in Cherating: Die abendliche Glühwürmchentour mit einem Boot durch die Mangroven. Schon alleine mit einem Mini-Boot abends durch die Mangroven zu fahren war ja schon klasse und dann noch die Glühwürmchen dazu, wirklich topp!

Cherating Strand

Cherating

Preiswertester Bungalow ever