Kritische Hochwasser-Situation in Nakhon Ratchasima

Die nordöstliche Provinz Nakhon Ratchasima gab am 18. Oktober bekannt, dass 14 der insgesamt 20 von Hochwasser betroffenen Bezirke zu Katastrophengebieten erklärt worden sind. Nakhon Ratchasimas Gouverneur Rapee Pongbuppakit ließ eine Dringlichkeitssitzung einberufen, um auf die zunehmenden Flutprobleme zu reagieren.
Rettungskräfte ruderten unter Schwierigkeiten mit flachen Boote durch den Pak Chong Bezirk der Gemeinde Nongsarai, um die seit Samstag in ihren Häusern gestrandeten Anwohner zu evakuieren.
Die Situation im Pak Chong Bezirk sind sehr kritisch, da das Hochwasser weiterhin steigt, und dort viele Familien festsitzen. Mehrere Straßen sind stark überflutet, vor allem die Fahrbahn außerhalb des Nava Nakorn Industriegebietes steht schon jetzt 1,5 Meter unter Wasser. Die Behörden erklärten, dass die Arbeitnehmer die Fabriken nicht verlassen können.
Kritische Hochwasser-Situation in Nakhon Ratchasima
Eine ein Kilometer lange Bahnstrecke im Pak Chong Bezirk ist soweit überflutet, dass der Zugverkehr gestoppt werden musste, und die festsitzenden Passagiere evakuiert werden mussten. Jetzt kommt ein neues Problem auf die Provinz zu, denn etliche Stauseen sind ebenfalls bis zum maximal belastbaren Bereich gefüllt.
Im Phusing Distrikt der nordöstlichen Provinz Si Sa Ket werden Wohngebiete entlang der thailändisch-kambodschanischen Grenze überflutet, weil Wassermassen von der Dongrak Bergkette ins Tal fließen. Auch 52.000 Hektar Ackerland stehen dort unter Wasser.
In Kantharalak Bezirk, errichteten Freiwillige provisorische Zelte für Flutopfer, deren Häuser überschwemmt wurden. Der Transport von Trinkwasser und Lebensmittel an die Menschen ist in vollem Gange.
Thailändische Lastwagen mit Waren wurden an der Grenze zu Kambodscha gestoppt und gebeten umzukehren, da ein Großteil der für Transporte dieser Art vorgesehen Lagerhallen in Grenznähe zur Zeit völlig überflutet ist.
Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva warnte die Anwohner die Sturzflut nicht zu unterschätzen, und schickte zusätzliche Beamte zum Schutz der Menschen nach Nakhon Ratchasima — die momentan am stärksten vom Hochwasser betroffene Provinz.
Währenddessen koordiniert das Gesundheitsministerium den Einsatz von mobilen medizinischen Einheiten zur Behandlung von Flutopfern und zur Verteilung von lebenswichtigen Medikamenten, während die Krankenhäuser in den Katastrophengebieten rund um die Uhr auf Notfälle vorbereitet sind.
(Quelle: MCOT.net, Bildquelle: topnews.in)

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