Kritik - Under The Dome - Staffel 1

Kritik - Under The Dome - Staffel 1

Autoren: wurfi, tobe78

Vor kurzem habe mir die neue Mystery-Serie „Under the Dome“ angesehen , auf die schon lange unheimlich gespannt war. Denn zum einen besitze ich ein Faible für das Science-Fiction und Mystery-Genre. Zum anderen basiert die Serie auf einem Roman von Stephen King. Im Mittelpunkt der Geschehnisse von "Under the dome" steht die neuenglische Kleinstadt Chester’s Mill, die urplötzlich durch eine durchsichtige und schalldichte Kuppel von der Außenwelt abgeschnitten wird. Die Einwohner von Chester´s Mill versuchen daraufhin mit der scheinbar ausweglosen Situation klarzukommen. Bei der Suche nach Antworten über die Herkunft der Kuppel werden ebenso serientypisch allmählich die einzelnen Geheimnisse der Bewohner für das Publikum offengelegt. Aus inszenatorisch-dramaturgischen Gründen wurden natürlich auch einige Änderungen zur gleichnamigen Romanvorlage (Original-Titel: „Die Arena“) vorgenommen. Diese Änderungen erweisen sich im nachhinein aber als Makulatur. 

Die erste Staffel von „Under the Dome“ startet äußerst packend und führt viele Charaktere ein, die im Laufe der 13 Episoden aber leider etwas eindimensional gezeichnet wurden. Die zu Grunde liegende Geschichte, welche sich mit den Einwohnern von "Chesters Mill" und deren Geheimnisse beschäftigt, wird im Verlaufe der zunehmenden Folgenzahl zudem immer mehr dem klischeebeladenem und gefühlsduseligem, also typisch US-amerikanischen Inszenierungs-Soap-baukasten unterworfen, sodass der Betrachter gegen Ende der ersten Staffel lediglich den Eindruck erhält, eine weitere Season „Desperate Housewives“ gesehen zu haben, statt einer spannenden Mystery-Serie mit beklemmender Endzeit-Atmosphäre beiwohnen zu dürfen. Zudem kann das anfänglich hohe Inszenierungs-Tempo auf Grund der klischeehaften Beziehungs- und Geheimnissuche, welche für das Publikum durch ingesamt 3 unnötig inszenierte Episoden zur inszenatorischen Überlänge ausartet, nicht mehr komplett aufrecht erhalten werden. Dennoch darf man im Verlauf der ersten Season mit einigen überraschenden Wendungen und gelungenen Spannungsmomenten vorliebnehmen. Und somit kann Steven Spielbergs Produktion „Under the Dome“ später wieder das Interesse des Zuschauers auf sich ziehen. Die schauspielerische Besetzung von Steven Spielbergs "Mystery" Serien-Produktion erweist sich als überdurchschnittlich. Denn vor allem der charismatische "Schönling" Mike Vogel und der herrlich schmierig-agierende Dean Norris wissen als „Barbie“ und „Big Jim“ zu gefallen. Beide Darsteller hinterlassen beim Publikum Dank ihres Charismas einen bleibenden Eindruck. Als positiv sind aber auch das hohe Ausstattungsniveau und die sehr guten Spezialeffekte der Serie hervorzuheben. Es zeigt sich somit deutlich, welchen Einfluss Steven Spielberg auf die Produktion der Umsetzung von Stephen Kings Romanverfilmung am Ende nimmt, damit das Publikum mit aufwendigem Qualitäts-Fernsehen zufriedengestellt werden kann. 

Fazit: „Under the Dome“ schöpft nach der ersten Season leider noch nicht das volle erzählerische Potential aus.  Aber mit weniger Erwartungen an "Under the dome" bekommt man eine unterhaltsame Mystery-Serie geboten, deren Inszenierungsweise an die zu früh abgesetzte Serie „Jericho“ erinnert. Ohne freilich bereits deren Qualitäten zu erreichen.

 6/10 Rosa Sterne Punkte

Zur Information: Dank der hervorragenden Einschaltquoten entschied sich der US-Sender CBS dafür, dass die Geheimnisse der durchsichtigen Kuppel und deren Bewohnern noch lange nicht gelüftet werden sollen. Steven Spielbegs produzierte Mystery-Serie wurde mittlerweile mit einer zweiten Staffel verlängert.


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