Kritik - Sons of Anarchy Staffel 3

Kritik - Sons of Anarchy Staffel 3

Nachdem sich die zweite Staffel von "Sons of Anarchy" gegenüber der ersten qualitativ sogar noch steigern konnte, war ich natürlich sehr gespannt wie es mit den Sons insgeheim nun weitergeht.Die Handlung der zweiten Staffel basiert hauptsächlich auf den Konsequenzen des vorangegangenen Finales. Die Jagd nach Jaxs entführten Sohn Abel führt die Sons nach Belfast. Und dabei werden alle Protagonisten in einen tödlichen Strudel aus Intrigen und Gewalt hineingezogen, für den einige Teile der IRA verantwortlich sind.Leider baut die dritte Staffel um den fiktiven nordkalifornischen Motorradklub qualitativ um einiges ab. Gegenüber den beiden Vorgängerstaffel fehlt es  einfach an inszenatorischem Tempo. Ebenso vermisst man einige kurzweilige Handlungsstränge, welche die Geschichte um die fiktiven Motorradmitglieder entsprechend vertiefen.  In Sachen Erzählung tritt die dritte Staffel der "Sons of Anarchy" neben allem fehlendem Fingerspitzengefühl der Macher für entsprechende Glaubwürdigkeit  der Figuren und des zu Grunde liegenden Themas dramaturgisch ziemlich auf der Stelle.

Erst gegen Staffelende wird dem Publikum wieder die bewährte Qualität der Vorgängerstaffeln aus Emotionalität und Dramatik geboten. Ebenso darf das Publikum mit einem überflüssigen bzw. zu konstruiert wirkendem Subplot vorlieb nehmen, der Gemmas Vater stärker in den Vordergrund rückt, dabei aber zu sehr vom wichtigem Geschehen ablenkt. Charlie Hunnam und Ron Perlman wissen in "Sons of Anarchy" Staffel 3 schauspielerisch wieder einmal zu überzeugen. Und vor allem Katey Sagal darf als Club-Patriachin Gemma Teller regelrecht brillieren, die männlichen Kollegen also teilweise regelrecht an die Wand spielen. Die Actionszenen hingegen sind erneut mit dem richtigen Maß an Härte inszeniert worden und nach wie vor nichts für zartbesaitete Gemüter.

Kritik - Sons of Anarchy Staffel 3

Fazit: Die dritte Staffel von "Sons of Anarchy" vermag letzten Endes nicht zu 100 % zu überzeugen. Es bedarf in Staffel 4 einer entsprechenden Frischzellenkur der Drehbuchautoren, damit wieder an alte Glanzzeiten angeknüpft werden kann.

7/10 Punkte



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