Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)

Gesamteindruck: Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
Darsteller    Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
Dialoge    Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
Drehbuch    Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
Dramaturgie   Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
Innovation    Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
Kamera/Optik Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
Soundtrack    Kritik: Pirates of the Carribean – Fremde Gezeiten (07.06.2011)
CINEtologisches Fazit:
Der bereits vierte Teil der karibischen Flüche dürfte sich weder im Englischen noch im Deutschen die geografische Bezeichnung „Karibik“ tragen: Schließlich wurde er auf und um Hawaii gedreht!
Zu dem im Vorfeld bekannt gewordenen Hauptdarsteller-Stimmbruch gibt es nichts anderes zu sagen als: Ich bin dankbar für jeden deutschen Synchronsprecher, aber wenn die im vierten Teil einer Serie dann so gierig werden, dass ein Produktionsriese Walt Disney kurzerhand umsattelt, dann sollte einem das in  Bezug auf seine Gehaltsvorstellungen echt zu denken geben. Was mich bei der zweiten Akte X-Verfilmung mit dem Mulder-Stimmen-Mythos noch wahnsinnig aufgeregt hat, lässt mich hier relativ kalt, da die synchron sprechende Stimme die übliche für Johnny Depp ist.
Ansonsten hat der vierte Teil – neben bzw. wegen dem neuen Regisseur Rob Marshall – mit einer toughen Penelope (endlich ein ebenbürtiger Charakter für Jack Sparrow!) und den wirklich betörend schönen Meerjungfrauen in den Augen des Gründer-CINEtologen einiges zu bieten. Über den Sinn des dramaturgischen Intermezzos zwischen der von Güte zu Tränen gerührten Meerjungfrau und dem christlichen Missionar in heidnisch-barbarisch-seeräuberischer Gefangenschaft kann man sicher streiten – offenbar sollte so das Fehlen von Mrs. Knightley und Mr. Bloom kompensiert werden. Wenn ja: War bedingt erfolgreich.
Optisch beeindruckend inszeniert war insbesondere die Szene, die der Entdeckung der Höhle, in welcher sich die Quelle des Lebens befindet: Ein am Blattrand nach oben rennender einzelne Wassertropfen, der kurz auf Sparrows Hand zur Ruhe kommt, um dann gen Himmel zu streben. Sehr schön!
Insgesamt kann man sagen, dass von der Seeschlacht-Komponente weitestgehend Abstand genommen wurde und man die Handlung überwiegend an Land hat ablaufen lassen. In diesem Satz steckt keine Wertung, sondern nur eine Feststellung.
Der Gründer-CINEtologe für seinen Teil kann nach Ende und Abspann (hierzu sei gesagt: das im Kinosessel sitzen bleiben lohnt sich!) sagen, dass dieser vierte verfluchte Teil ein würdiger Abschluss wäre – wenn denn Jerry B. (Produzent) und Walt D. (Studio) noch die Kurve kriegen bzw. das Ruder rumreißen wollen, statt auf den 7 Weltmeeren in absehbarer Zeit unsanft Schiff- und Kinobesuchereinbruch zu erleiden.
CINEtologisches Ehrenmitglied gibt 5 Sterne


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