Kritik - Disney's Der König der Löwen

Kritik - Disney's Der König der Löwen

Autoren: Nougatcornflake, tobe78

Bereits im Jahr 1994 erschien Walt Disney's beliebter Klassiker "Der König der Löwen" auf den deutschen Kino-Leinwänden. Das im Jahr 2011 eine leicht veränderte Wiederaufführung im 3D-Verfahren in unsere Kinos kam und den Klassiker damit ein wenig verschandelt, tut der Faszination an diesem klassischen Zeichentrickfilm jedoch keinen Abbruch.

Zum Inhalt: Simba wächst als Löwenjunges in der behüteten Idylle des Königsfelsens auf, stets geliebt und beschützt von seinem Vater Mufasa, der solide und stolz über dem "geweihten Land" thront. Beeindruckt von der Aufgabe seines Vaters kann Sima es kaum erwarten, selbst einmal König zu werden, denn er möchte einmal ebenso mutig sein, wie sein Vater es ist. Auf seinen Abenteuern wird er stets von seiner Freundin Nala begleitet. Beider Welt ist von Harmonie und Liebe gerpägt, bis jedoch Mufasas Bruder in ihr Leben tritt, der es auf den Thron des Königs abgesehen hat. Er schafft einen Hinterhalt, durch den Mufasa ums Leben kommt. Und überzeugt den kleinen Simba davon, die Schuld dafür zu tragen. Durch die von Scar beauftragten Hyänen wird Simba aus dem geweihten Land vertrieben, während Scar den übrig gebliebenen Löwinnen vom tragischen Tod Mufasas und Simbas durch einen angeblichen Unfall berichtet und die Macht übernimmt. Simba trifft in der Ferne seinerseits auf Warzenschwein Pumba und Erdmännchen Timon, die ihn bei sich aufnehmen und ihm beibringen, dass man die Vergangenheit hinter sich lassen und das Leban nach Hakuna-Matata-Manier, also einfach nur ohne Sorgen, genießen soll. Simba wächst sorgenfrei und friedlich fern der Heimat zu einem stattlichen Löwen heran, doch die Vergangenheit lässt ihn nie völlig los. Seine Sorglosigkeit gerät ins Wanken, als seine alte Freundin Nala wieder in sein Leben tritt und ihn davon überzeugt, dass man sich seiner Vergangenheit stellen muss. Simba muss sich nun zwischen einem sorgenfreien, einfachen Leben und seiner Pflicht als rechtmäßiger König entscheiden.

Kritik - Disney's Der König der Löwen

Atemberaubende Kino-Bilder voller Magie, emotionale, packende Momente und eine musikalische Untermalung, welche aus klassisch-westlichen und afrikanischen Elementen besteht, schaffen eine romantische Atmosphäre, die auch mit leichten und humorvollen Einlagen versehen wird. Der König der Löwen wird so in typischer Disneymanier zu einem Spaß für Jung und Alt. Natürlich darf am Ende auch die Musik von Elton John nicht fehlen, die traditionell ihren Platz zwischen den genannten Elementen findet, so das die erblühende Liebe von Simba und Nala akustisch-gefühlvoll, also perfekt begleitet wird. Aber auch durch die Synchronisation wird in Disneys "Der König der Löwen" ein hohes Maß an Authenzität gewährleistet: Die Hyäne Shenzi z.B wird in der deutschen Fassung von Hella von Sinnen gesprochen, im Original jedoch übernimmt die US-amerikanische Schauspielerin Whoopi Goldberg ihre Stimme. Aber auch der Verzicht auf menschliche Charaktere, die wie in Bambi zum Beispiel außer Sicht agieren, macht Disneys Zeichentrickfilm "Der König der Löwen" am Ende zu etwas besonderem. Und auch der Tod eines Hauptcharakters wird erstmals in einer emotionalen Art und Weise dargestellt, die bis heute ihresgleichen suchen dürfte. 

Kritik - Disney's Der König der Löwen

 Fazit:
"Der König der Löwen" ist zur Zeit seiner Erscheinung im Kinoformat eine echte Innovation gewesen und hat trotz zahlreicher Neuerscheinungen aus dem Hause Disney bis heute nichts an seiner Faszination verloren. Die vielen begleitenden Songs besitzen einen zeitlosen Charakter, die Figuren wachsen ans Herz und die moralischen Aspekte über Liebe, Freundschaft und Macht werden als ebenso wertvoll wie das Festhalten an den eigenen Wurzeln erachtet. Kurzum: dieser Klassiker ist ein inhaltlich starker, optisch liebevoll gestalteter Filmspaß für die ganze Familie, den man auch in Zukunft immer wieder anschauen und genießen kann!

Wertung: 10/10 Löwenanteile


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