Kriterien fürs Staubsauger kaufen als Kaufberatung

Wenn der Kauf eines neuen Staubsaugers ansteht, müssen zahlreiche Faktoren beachtet werden. Schließlich soll von einem modernen und zuverlässigen Gerät profitiert werden. Neben Funktionalität spielen Energieverbrauch, Filter und Leistung eine wesentliche Rolle. Diese Tipps erleichtern die Entscheidung!


Der Staubsauger ist einer der relevantesten Haushaltshelfern, umso wichtiger ist es einen guten Staubsauger zu haben, der auch über eine wirkungsvolle Saugleistung verfügt. Der Markt für Staubsauger ist beachtlich, es gibt eine große Anzahl an Produzenten und noch mehr Modelle, wie soll man bei dieser Fülle den Durchblick bewahren?

Staubsaugerarten Im Überblick

Zuerst erläutern wir, welche verschiedenen Arten von Staubsaugern zur Wahl stehen.

1) Staubsauger ohne Beutel

Wie bereits gesagt werden Staubsauger ohne Beutel zunehmend beliebter, Pionier in diesem Arbeitsgebiet ist das Unternehmen Dyson, welches mit einer speziellen Technik arbeitet, die Beutel überflüssig macht. Man muss aber leider dazu sagen, dass diese Staubsauger von Dyson dementsprechend kostenintensiv sind, aber in verschiedenen Tests stets sehr gut abschneiden. Auch die Amazon Rezensionen zu Dyson Staubsaugern sind nahezu nur positiv.

2) Bodenstaubsauger (normaler Staubsauger)

Bodenstaubsauger sind die ganz normalen Staubsauger sowie Sie sie womöglich schon verwendet haben. Sie funktionieren mit oder ohne Beutel. In den letzten Jahren startete langsam eine Tendenz zu Staubsaugern mit Beutel. Die Bestseller in der Bundesrepublik Deutschland sind mehrheitlich Bodenstaubsauger. Langlebige Modelle sind ab ca. 110 Euro erwerblich. In unserem Staubsauger Test haben sie uns im Hinblick auf das Saugergebnis besonders beeindruckt, den im Gegensatz zum Roboter kann man hier mit der Hand überall eigenhändig saugen, natürlich sind sie für alle Arten von Boden brauchbar.

3) Handstaubsauger

Alle Handstaubsauger sind mit einem Akku ausgestattet, was das nervige Kabel unnötig macht, es gibt verschiedene Modelle die einen normalen Bodensauger rundum ersetzen, jedoch muss man auch sehen, dass kleine Bodensauger bloß als „kleiner Ersatz" für den großen Sauger entwickelt, eben wenn nur eine kleinere Region zu reinigen ist.

4) Staubsaugerroboter

Seit kurzem werden die Staubsaugerroboter immer populärer. An und für sich ist dieser Modelltyp schnell erklärt, man hat den Staubsauger an sich, sowie die dazugehörige Dockingstation. Der Staubsaugerroboter arbeitet komplett ohne Ihre Hilfe, er wird angeschalten und beginnt dann an das Haus zu saugen, dabei nimmt er Hindernisse wie Tischbeine, Teppiche und Treppen wahr. Ist der Sauger mit seiner Arbeit fertig, begibt er sich auf den Weg zurück zur Ladestation und lädt sich auf. Während des Staubsauger Test 2014 haben wir einige gute Produktionstypen wie den iRobot getestet. Das Problem bei den Staubsaugerrobotern ist, der, im Vergleich zu den Standard Staubsaugern, noch recht hohe Preis. Es ist aber damit zu rechnen,, dass dieser in den kommenden Monaten sinken wird, um die Roboter für eine größere Zielgruppe Interesse weckend zu machen.

Kriterien für den Staubsauger Kauf

Das sollten Sie beim Staubsaugerkauf beachten. Es gibt eine Vielzahl an Kriterien die man beim Kauf eines Staubsaugers beachten muss, wir sagen nun welche überaus wichtig sind.

1) Filter für saubere Luft

Damit der eingesaugte Feinstaub nicht wieder an die Raumluft abgegeben wird, kommt ein Abluftfilter zum Einsatz. Diese sind von unterschiedlichen Qualitätsebenen geprägt. Ob ein Filter feinste Partikel festhält oder an die Wohnumgebung abgibt, hängt von seiner Beschaffenheit ab. Insbesondere Allergiker sollten beim Kauf des Staubsaugers genau auf die Angaben zum Abluftfilter achten. HEPA-Filter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Die Bedeutung von HEPA-Filtern ist kompliziert. Vereinfacht bedeutet diese EU-Norm den Abscheidungsgrad des Filters für Staubpartikel um 0,1 bis 0,3 Mikrometer. Je höher die (H)EPA-Klasse, desto höher ist die Lustreinigung, oder desto weniger Staubpartikel gelangen durch den Filter.

Als Alternative für HEPA-Filter bieten sich Wasserfilter an. Sie binden Schmutz und feinste Staubpartikel im Wasser, welches sich in einem separaten Behälter befindet. Nach dem Reinigungsvorgang sollte sich ein Wasserfilter bequem entnehmen und reinigen lassen.

2) Filtervolumen

In Sachen Filtervolumen gibt es deutliche Differenzen unter den einzelnen Herstellern bzw. den Modellen. Wir empfehlen min. 2,5l, es kommt darauf an wie groß Ihre Wohnung oder Haus ist und wie oft gesaugt wird auch zu einer größeren Anzahl.

3) Viel Aktionsradius für bequemen Reinigung

Der Aktionsradius beschreibt den Radius vom Stromkabel in der Steckdose bis hin zur vorderen Saugdüse. Umso größer der Aktionsradius desto besser für den heimischen Einsatz. Ist das Kabel des Staubsaugers zu kurz muss es mehrmals innerhalb der Wohnung umgesteckt werden, um in je-den Bereich vordringen zu können. Das kostet unnötig Zeit und ist umständlich. Weniger als zehn Meter sollte das Kabel eines Staubsaugers nicht aufweisen. Diese Länge ist für den herkömmlichen Privatgebrauch ideal. Länger darf das Kabel natürlich gerne sein.

4) Das Energielabel hilft beim Strom Sparen

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Staubsaugerkauf ist der Energieverbrauch. Um diesen nachzuvollziehen, sollten Verbraucher beim Vergleichen verschiedener Geräte besonders auf das Energielabel Wert legen. Seit September 2014 müssen alle neuen Geräte, die im Handel angeboten werden mit dieser Kennzeichnung der Energieeffizienzklasse ausgestattet sein. In Onlineshops ist das Label seit 2015 Pflicht. Es soll Verbrauchern den Kauf erleichtern und über wesentliche Gerätedaten informieren. Dazu gehören:

  • Energieeffizienzklasse
  • Jahresstromverbrauch
  • Lautstärke
  • Staubemissionsklasse
  • Staubaufnahmeklasse auf Hartböden
  • Staubaufnahmeklasse auf Teppichböden

Die Grafik des Umweltbundesamtes zeigt, wie die einzelnen Angaben auf dem Energielabel dargestellt sind: Um den Stromverbrauch des Haushalts langfristig zu reduzieren, sollten ausschließlich Staubsauger gekauft werden, die mindestens mit der Energieeffizienzklasse A gekennzeichnet sind.

5) Saugleistung der Staubsaugerdüse

In Sachen Leistung machen viele den Fehler und konzentrieren sich beim Vergleichen nur auf die Wattanzahl, die ein Staubsauger liefert. Diese ist jedoch nicht mit der Leistungsfähigkeit eines Gerätes gleichzusetzen. Es ist beispielsweise möglich, dass ein Sauggerät mit 1.000 Watt gründlicher saugt, als ein anderes Modell mit 2.000 Watt. Die Wattangabe gibt lediglich Auskunft über die Nennleistungsaufnahme, also darüber wie viel Strom vom Gerät aufgenommen werden kann. Wie gut ein Gerät am Ende tatsächlich saugt, hängt stattdessen viel mehr von der Konstruktion ab. Umso besser es einem Hersteller gelingt bei einem Staubsauger Motorisierung, Düsenkonzeption, Bauart und Luftführung aufeinander abzustimmen, desto leistungsfähiger ist es. Die volle Aufmerksamkeit verdient deshalb die Saugleistung der Staubsaugerdüse.
Weitere Entscheidungshilfen

Achten Sie in diesem Fall auf die Wattzahl, aber lassen Sie sich nicht von hohen Werten veräppeln, den die Zahl ist nur indirekt ein Indikator. Die Wattanzahl beschreibt ausschließlich welche elektrische Leistung ein Staubsauger im Betrieb benötigt. Deutlich wichtiger ist, dass die Leistungsfähigkeit des Motors und die Rohre wie aus einem Guss zusammenarbeiten. Lesen Sie für zusätzliche Informationen zur Saugleistung unsere Testberichte oder auch die zahlreichen Amazon Rezensionen für Ihren Traum Staubsauger. Auf finden Sie zahlreiche Testberichte.

6) Staubsauger Aufsätze

Hier ist nochmals der Verwendungszweck wichtig, wer den Sauger für kleine schwer zu erreichbare Ecken verwendet, sollte acht geben, dass einige Aufsätze inklusive sind.

Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Test 74 Bodenstaubsauger getestet. Die Testergebnisse liefern zusätzliche Hinweise, die Verbraucher beim Kauf unterstützen. Auch der neue Produkttest des Technikmagazins CHIP gibt Aufschluss über empfehlenswerte Modelle.


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