Kreative Auszeit im Alltag – ArtNight in Köln

Von Rassambla

* Werbung // Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit ArtNight, aber spiegelt meine private Meinung und Einstellung zu 100% und diese wird in keinster Weise beeinflusst.

Geht es euch auch häufig so? Eigentlich hättet ihr Lust viel häufiger mal kreativ zu arbeiten und einfach „mit den eigenen Händen“ was zu schaffen? Ihr habt aber, wie ich, keine Ahnung und würdet euch wünschen, dass euch Jemand ein paar Tricks und Kniffe zeigt? Dann sind die ArtNights vielleicht auch das Richtige für euch! Ich war diese Woche das erste Mal zu Besuch bei der Kölner ArtNight und berichte euch hier davon.

Was sind eigentlich ArtNights?

Gegründet wurde ArtNight 2016 von Aimie-Sarah Carstensen und David Neisinger in Berlin. ArtNight ist ein offenes Format mit kreativen Erlebnissen und lokalen Künstlern in Bars und Restaurants. Mittlerweile gibt es ArtNight in vielen Städten Deutschlands, unter anderem Berlin, Bremen, Frankfurt, Hamburg, Köln und vielen mehr. Die Veranstaltungen haben je Abend immer ein festgelegtes Thema.

Nach Anleitung sollen bei einer ArtNight viele kleine Kunstwerke entstehen. Durch die kompetente Begleitung der Gäste, soll der Einstieg auch für diejenigen möglich gemacht werden, die schon lange keinen Pinsel mehr in der Hand hatten. In erster Linie geht es darum Spaß zu haben und seine vielleicht in Vergessenheit geratene Kreativität wieder zu erwecken.

ArtNight: Mexican Scull

Meine Begleitung und ich waren für den Besuch unserer ArtNight leider ein paar Minuten zu spät. Als wir also im Piccola in Köln ankamen, hatten die anderen Gäste schon fleißig losgelegt. Dadurch entging uns vermutlich auch eine kurze Einleitung, von der ich hoffe, dass es sie gegeben hatte. Ich muss gestehen, dass ich mich zu Beginn schon ziemlich ins Wasser geworfen gefühlt habe. Es ging direkt ohne Umschweife los und ich hatte nur wenig Zeit mich zu sammeln.

Die Vorlage

Jeder Teilnehmer hatte einen Platz mit Leinwand erhalten. Hinter der Leinwand war die Vorlage für unser Motiv eingeklemmt, deren Konturen wir als Vorlage für das spätere Malen mit Acryl abpausen konnten. Man durfte aber auch ein eigenes Motiv frei von Hand zeichnen. Als nächsten Schritt ging es daran Acryl-Farben auszuwählen und mit an den Platz zu nehmen. Für das Malen des Motivs wurde uns nach und nach gezeigt in welcher Reihenfolge wir das Motiv am besten angehen sollten. Vor allem für Acryl-Neulinge, wie mich, eine echte Hilfe.

Ablauf des Abends

Wie bereits erwähnt, waren wir leider etwas zu spät und sind direkt ins kalte Wasser geworfen worden. Von diesem Moment an ging es Schlag auf Schlag. Zeit zu überlegen oder sich tiefsinnigere Gedanken zur Auswahl seiner Farben und Taten zu machen blieb kaum. Das Projekt musste in 2 Stunden abgeschlossen sein und so hetzten wir auch ein wenig voran. Schritt für Schritt ging es gemeinsam voran und zwischendurch wurden immer wieder die nächsten Schritte erklärt. Leider war ich meist noch nicht soweit, so dass ich mir das zwar anhören konnte, aber meist noch im vorangegangenen Schritt steckte.

Hochkonzentriert

Zwischendurch konnten wir einmal Getränke bestellen, aber um ehrlich zu sein kam ich kaum dazu zu trinken. Ich arbeitete sehr konzentriert an meinem Bild, um voran zu kommen und es nicht komplett zu versauen. Das kann man auch sehr schön dem Foto oben sehen :-D. Tatsächlich musste man auch wirklich konzentriert mitarbeiten, damit man zeitlich nicht komplett abgehängt wurde. Als wir uns nach zwei Stunden fürs Gruppenbild aufstellten, war mein Bild leider noch nicht ganz fertig. Dankenswerterweise durften wir aber noch ein wenig länger bleiben, um es fertig zu stellen.

Das Ergebnis

Tatsächlich war ich mit dem Ergebnis meiner Malerei nach ca. 2,5 Stunden doch sehr zufrieden. Ich hatte noch nie mit Acryl gemalt und es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Ich denke auch, dass ich einiges Neues dazu gelernt habe. Zuvor hätte ich mir niemals zugetraut doch so realistisch aussehende Augen zu malen. Ich hatte vorab wirklich die Befürchtung, dass ich damit alles komplett versauen könnte und bin froh, dass meine Befürchtungen nicht bestätigt wurden.

Im Folgenden habe ich Schritt für Schritt verschiedene Zwischenstände fotografiert, um den Ablauf aufzuzeigen:

Das erste Bild zeigt die Vorlage. Danach seht ihr meine Konturen, die ich mir als Vorlage abgezeichnet hatte. Im Anschluss folgen die verschiedenen Stufen der Acrylmalerei.

Mein Fazit

Die ArtNight selbst finde ich ein super Konzept, um auch Kunst-Neulingen, wie mir, das Malen mit Acryl oder anderen Materialien nahe zu bringen. Man ist unter Gleichgesinnten und dank der Motiv-Vorgabe tut man sich als Anfänger auch erstmal leichter. Das Einzige, was mich doch etwas gestört hatte, war der enge Zeitrahmen. So war weder viel Zeit, um die anderen Gäste kennenzulernen, noch um Getränke oder Snacks zu genießen, wie es die Beschreibung der ArtNight so schön ankündigt.

Alles in allem war es aber ein super Event und ich denke wirklich darüber nach, wieder einmal einen Abend Pinsel oder Stift zu schwingen. Denn auch wenn es stressig war, es war auch ein riesiger Spaß!

Werbung // Dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit ArtNight.