Kräuter selbst anbauen – Nie wieder Gartenkräuter kaufen

Frischen Schnittlauch auf dem Brot, aromatischen Basilikum in der Tomatensoße und Minztee aus frischen Blättern aufgebrüht – Kräuter geben Speisen und Getränken ihre gewisse Note.

Jeden Tag mit frischen und gesunden Kräutern das Essen verfeinern und dabei Geld sparen, ist ganz leicht. Frische Kräuter sind nicht nur lecker, sie sind auch super für die Gesundheit. Wer sich mit getrockneten oder frischen Produkten aus dem Supermarkt versorgt, wird schnell merken, dass ein gesunder Lebensstil unwillkürlich das Geld im Portemonnaie schmälert. Das muss nicht sein! Selbst angebaute Kräuter schonen den Geldbeutel und steigern das Wohlbefinden.

Frische Kräuter verfeinern das Essen.Frische Kräuter sind auch für die eigene Gesundheit gut.

Es muss nicht immer ein eigener Garten sein, auch auf dem heimischen Balkon oder auf dem Fensterbrett lassen sich kostengünstig Gewürzpflanzen anbauen und ernten.

Einen Kräutergarten anlegen und Geld sparen

Frische Kräuter aus dem eigenen Garten bieten nicht nur ein enormes Sparpotenzial, sie sind außerdem frei von gesundheitsschädlichen Pestiziden und überzeugen mit ihrem besonders aromatischen Geschmack.

Im heimischen Garten lässt sich ohne viel Erfahrungen und mit wenig Geldeinsatz ein wunderbares Kräuterbeet anlegen. Basilikum, Salbei oder Minze verfeinern Speisen und Tees und verzaubern die Terrasse in eine duftende Oase.

In einer Kräuterspirale wachsen die verschiedenen Kräuter auf engstem Raum. Die Spirale kann kostenneutral aus alten und gefundenen Steinen gebaut werden. Zum Abgrenzen eignen sich Wurzelstücke oder ausrangierte Gartenutensilien. Aus alten Paletten entstehen vertikale Kräutergärten mit wenig Kosten. Auch ein Anzuchtkasten eignet sich für die Ziehung von Kräutern.

Steht mehr Platz zur Verfügung, wird aus übrig gebliebenen Pflastersteinen ein reich bestücktes Kräuterrad.

Richtiges Ernten sorgt für üppigen Wuchs

Um alles aus den aromatischen Pflanzen herauszuholen, ist es sinnvoll, einige Tipps zu beachten. Der Geschmack ist direkt vor der Blüte am intensivsten. Auch die Blätter sind zu dem Zeitpunkt noch weich und werden nach dem blühen härter.

Die Triebe bodennah abschneiden, denn das zögert die nächste Blüte hinaus. Bei einigen Gartenkräutern ist das jedoch nicht nötig, da auch diese essbar sind.

Sobald der erste Tau am Morgen verschwunden ist, werden Kräuter gesammelt, die getrocknet werden sollen.

Der Geschmack der Kräuter ist vor der Blütezeit am intensivsten.Bei der Ernte der Kräuter ist der Zeitpunkt entscheidend.

Auf dem Balkon versteckt sich Sparpotenzial

Nord, Ost, Süd oder West – ganz gleich, in welche Himmelsrichtung der Balkon zeigt, für jeden gibt es die passenden Kräuter. Zu den Sonnenhungrigen unter ihnen zählen mediterrane Pflanzen wie Thymian, Oregano oder Rosmarin. Sie wachsen am besten auf einem Südbalkon.

Dill und Kümmel mögen in östlichen Lagen die Morgensonne, die sich am Mittag verabschiedet.

Ein Nordbalkon sieht zwar so gut wie nie die Sonne, auf ihm gedeihen aber Kräuter wie Bärlauch, Brunnenkresse oder Knoblauchsrauke sehr gut.

In westlichen Lagen scheint die Sonne am Nachmittag. Dort fühlen sich Pfefferminze, Zitronenmelisse und einige mediterrane Kräuter wohl.

Auch ohne eigenen Garten oder Balkon lassen sich kostengünstig Gewürzpflanzen ziehen. Eine sonnenverwöhnte Fensterbank ist der ideale Standort für heimische Kräuter.In Töpfen, Kübeln und Balkonkästen machen sie das Zimmer zu einer grünen, essbaren Oase. Einige Kräuter sind pflegeleichter als Zimmerpflanzen und gedeihen auch bei Anfängern sehr gut.

Durch gezieltes Trocknen noch mehr Geld einsparen

Bei richtiger Pflege sprießen die Kräuterpflanzen und bescheren eine reiche Ernte. Wächst mehr, als gerade in der Küche benötigt, müssen die leckeren Pflanzen nicht verwelken. Auch Getrocknet sind sie lange haltbar und sind somit auch in den kalten Monaten immer parat.

Die Kräuter werden nach der Ernte an einen warmen, windgeschützten und zugleich schattigen Platz gehangen. Allerdings ist nicht jedes Kraut zum Trocknen geeignet. Einige verlieren ihr wichtiges Aroma und sollten lieber gefriergetrocknet werden. Auch eine Weiterverarbeitung zu einem Kräuteröl oder das Konservieren in Essig sind smarte Spartipps, um den maximalen Gewinn aus einem Kräutergarten zu erhalten. Wer gut plant, kann so sehr viel Geld einsparen.

Aus angesetzten Kräutertinkturen wird günstige Naturkosmetik

Sparfüchse aufgepasst: Auch außerhalb der Küche wird mit selbst angebauten Kräutern bares Geld gespart. In einem hochprozentigen Alkohol über mehrere Wochen eingelegt, werden aus den heimischen Kräutern wirkungsvolle Tinkturen. Diese können je nach Kraut direkt eingesetzt werden oder zu einer pflegenden Creme auf Kokosölbasis weiterverarbeitet werden.

Kräuter können auch in Naturkosmetik verarbeitet werden.Kräuter eignen sich auch ideal als Geschenke, wie zum Beispiel eine Creme oder ein selbst gemachtes Kräutersalz.

Duftsäckchen, Kuscheltiere und Co – günstige Geschenkideen

Als duftende Kissen verjagen die Kräuter, wie Lavendel, effektiv Kleidermotten aus dem Schrank, ohne, dass teure Produkte zu verwenden. Auch als Einschlafhilfe haben sich die getrockneten Blüten des lilafarbenen Krauts bewährt.

So lassen sich die herangezogenen Kräuter zu liebevollen Weihnachtsgeschenken verarbeiten. Der Ideenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt und mit wenig Mitteln können wunderbare Dinge entstehen. Mit einer Nähmaschine und einigen Stoffresten können auch duftende Kuscheltiere für den eigenen Nachwuchs entstehen. Einmalig, mit viel Liebe und das ganz ohne zusätzliche Kosten.

Kräutersalz – das Must-have in der Küche selbst herstellen

Eine weitere Low-Budget-Geschenkidee und Bereicherung für jede Küche ist ein selbst gemachtes Kräutersalz. Die gezogenen Pflanzen geben je nach Vorliebe die richtige Würze. Petersilie, Rosmarin, Thymian und Oregano im Verhältnis von 1:10 mit einem herkömmlichen Küchensalz mischen. Das Ergebnis passt nicht nur wunderbar zu jedem Grillabend, es hält sich mehrere Monate. Durch das Salz konservieren die Kräuter und behalten ihr typisches Aroma.

Fans der französischen Küche müssen mit einem eigenen Kräutergarten nicht mehr auf die teuren Kräutermischungen, wie Kräuter der Provence zurückgreifen. Ein selbst hergestelltes Kräutersalz ist um ein vielfaches günstiger. Zudem ist die Herkunft der Kräuter stets gesichert und wer mag, kann auch auf BIO-Kräuter zurückgreifen.

Kräuter brauchen nicht viel Fläche und Pflege.Kräuter eignen sich auch ein toller Hingucker für das Fensterbrett.

Eigener Kräutergarten mit vielseitigen Nutzen

Das Sparpotenzial eines Kräutergartens ist größer als auf den ersten Blick erkennbar. Selbst mit wenig Anbaufläche auf dem Fensterbrett lässt sich mit relativ wenig Aufwand viel Geld einsparen. Mit ein wenig Geschick können Sparer ihr eigenes Kräuterbeet zu günstiger Naturkosmetik und selbst gemachten Geschenken verwandeln. So wird der Geldbeutel das ganze Jahr über geschont.

Positiver Nebeneffekt ist die wohltuende Wirkung auf die Gesundheit bei der Verwendung von frischen, chemisch unbelasteten Kräutern.


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