Kraftvoll, fordernd, effektiv mit Muskelkatergarantie – das LES MILLS CX30-Worx

Von Eiswuerfelimschuh @eiswuerfelimsch

Der Alltag sieht bei vielen Menschen so aus, dass sie mit verkürzten, schwachen Muskeln mehr vor dem PC hängen oder einen ganzen Tag krumm stehen. Die Ärmchen sind ähnlich wie bei einem T-Rex eng am Körper anliegend und der Bewegungsradius ist irgendwo zwischen Arbeitsplatz, Drucker und Kaffeemaschine eingeschränkt. Aber selbst die, die sich täglich sportlich bewegen, die einen Trainingsplan beispielsweise zum Laufen verfolgen, klagen häufig über das typische Volksleiden #1 – Rückenschmerzen. Dabei kann Abhilfe so einfach sein; eine vernünftig aufgebaute Rumpfmuskulatur, die man in Eigenregie, während der Physiotherapie oder mit viel Spaß in der Gruppe in einem Studio aufbauen kann. Das 30-minütige Core (C) Cross (X) Training CXWORX von LES MILSS ist ein solches Gruppenfitnessprogramm. Schnelles Muskeltraining, dass sich hauptsächlich auf die Rumpfregion des Körpers konzentriert und dabei für all jene interessant wenn nicht sogar perfekt ist, die einen Ausgleich zum Beruf suchen, wenig Zeit investieren möchten und maximale Erfolge erwarten.

 

Das Berliner Fitnesscenter ‘Dynamic Fitness World’ in Lichtenrade ist ein etwas in die Jahre gekommenes Studio, das aber dennoch mit neuen Geräten, freundlichem Personal und gut ausgebildeten Trainern glänzen kann. Es ist eines der wenigen Studios in Berlin, das jetzt bereits das CXWORX-Worx Programm anbietet. Wie bei LES MILLS Kursen üblich, nehmen die Trainer die Kurse mit ihrer Art sofort ein und beginnen mit einigen Worten zur Einleitung die Stunde. Es ist nicht erforderlich, dass man vorher bereits einen LES MILLS Kurs besucht hat oder Erfahrungen mit Fitnessgruppen hat, aber man sollte sich darüber bewusst sein, dass man gefordert wird, auch wenn man bereits gut trainiert ist. Anfänger haben die Möglichkeit, die einzelnen Übungen in leichterer Form durchzuführen, die der Trainer zu Beginn jeder Sequenz kurz vorführt.

Der Wechsel von Übungen auf dem Boden, auf einer Matte, und im Stehen bringt nicht nur Abwechslung ins Programm sondern grenzt auch die sechs Übungsfolgen voneinander ab. Den Anfang macht natürlich die Aufwärmphase, in der ich mich schon schwer atmend durch die Bauchmuskelübungen quäle und mich fühle, als würden meine Muskeln mein T-Shirt sprengen wollen. Ich frage mich und das im Verlauf der halben Stunde immer wieder, ob es so eine gute Idee war, nach einem Wettkampf solch ein Workout mitmachen zu wollen. Aber eh man sich versieht, beginnt die nächste Runde, die die komplette Mitte des Körpers beansprucht.

Die Übungen kommen mir seltsam bekannt vor, Yoga- und Pilateseinflüsse sind hier klar zu spüren; damit gewinnt man mein Herz und meine tiefer liegende Muskulatur, die dringend gestärkt werden möchte. Nach gerade einmal 15 Minuten hat mich das Programm überzeugt – ich kenne mich mit Rumpfstabilisierungsübungen Dank Bandscheibenvorfall aus und habe das Programm sehnlichst erwartet. Ich liebe Bauch- und Rückentraining, davon kann ich nicht genug bekommen; es ist ein wenig wie Laufen, man fühlt sich danach einfach unglaublich gut.

Die Sequenzen werden von Runde zu Runde intensiver und mit Hilfe der sogenannten ‘Tubes’, elastische Gummiseile mit Plastikgriff, werden auch im Stehen selbige Muskeln trainiert. Zusätzlich werden die Schulter- und Hüftbereiche, Gesäß- und Oberschenkelmuskeln beansprucht. Die letzten zwei Übungsgruppen finden wieder auf dem Boden statt und konzentrieren sich auf die Körpermitte, auf die seitlichen Rumpfmuskeln und die innere Stärke.

Das Gefühl nach dem Training ist ähnlich wie nach einer Power-Yoga Klasse; man fühlt sich erschöpft, aber in gleichem Maße gestärkt und in der Körpermitte gefestigt. Man sitzt gerade, steht aufrechter und nutzt die neue Kraft, um sich besser bewegen zu können. Insbesondere die Bauch- und Rückenmuskulatur wird effektiv gekräftigt und definiert, aber auch die Oberschenkel, der Po, die Schulter- und Armpartien werden mit beansprucht. Außerdem wird durch die Kombination von Dreh-, Halte- und Dehnübungen die Flexibilität des Körpers erhöht. Die Bewegungsabfolge insbesondere im Stehen mit den ‘Tubes’ fordert zudem die Balance.

Allein dieser LES MILLS Kurs ist es Wert, eine Mitgliedschaft abzuschließen; ich würde mir nur einige härtere Übungen für den unteren Rücken wünschen. Den habe ich zwar am Tag nach dem Training ordentlich gespürt, aber nicht unmittelbar dabei.
Für mich ist CXWORX neben Yoga ein absolutes Muss, um zusätzlich zu meinem Lauftraining den Rumpf zu stabilisieren, mich richtig zu verausgaben und meinen Bandscheibenvorfall in Schach zu halten.

Passend für Tanz-, Balance-, Kraft- und Radstunden bietet LES MILLS auch funktionale und sehr modische Sportswear von Shorts und Capris, über Radhosen, Tanks und Jacken an. Die Schnitte sind an das jeweilige Workout angepasst, um nicht nur zeitgemäß gekleidet sondern auch während einer Stunde praktisch angezogen zu sein.

     

Die LES MILLS Gruppenfitness-Programme wurden in den 80er Jahren vom Neuseeländer Phillip Mills entwickelt. Inszeniert und choreographiert von den besten internationalen Fitnesstrainern, die eine spezielle Ausbildung mitmachen müssen, sind die LES MILLS Programme heute eine international anerkannte Referenz im Fitnessbereich. Mit über 13 000 Clubs, die eine Zertifizierung zum Durchführen der Kurse benötigen, in über 80 Ländern erreicht LES MILLS pro Woche 6 Millionen Menschen in der ganzen Welt.

Bild: PR