Kraftklub: "Ein Hit für Helene, das wär's!"

Kraftklub: Keine Nacht für Niemand? Ein neues Album von Kraftklub? Ganz klar, müssen wir was machen. Aber statt den Jungs mit schwergewichtigen Fragen auf die Nerven zu gehen, schicken wir doch besser jemanden zum Interview, der schon altersmäßig besser zur Band passt und nicht bei Kraftwerk stehen geblieben ist. Zum Glück haben wir in Leipzig mit Josefine Simonsen quasi unsere Fieldreporterin für Berlin und den wilden Osten sitzen und so machte sie sich umgehend auf in die Hauptstadt zur Album-Preview bei Landstreicher Bookings und anschließendem Gespräch mit Felix Brummer, Steffen Israel und Karl Schumann. Über was geredet wurde? Nun, die neuen Songs natürlich, aber auch über eigenartige Rituale, Helene Fischer, Schnaps und Kosmonauten. Also dann, schnell mal reingehört ...
Am Freitag kommt das neue Album – aufgeregt?
Steffen: Es geht noch. Machen kann man jetzt sowieso nichts mehr machen, das ist ja jetzt fertig. Wir sind eher aufgeregt, weil es auch wieder mit den Konzerten losgeht, wir also gleich wieder voll loslegen. Wenn man bedenkt, dass wir so lange nicht gespielt haben.
Karl: Wir können ja vorher proben.
Steffen: Ja einmal vielleicht. Wir sollten auch nicht übertreiben. Einmal vielleicht noch gucken, wie man die Gitarre hält.
Das ist ja jetzt Euer drittes Album. Habt ihr da irgendwie Schiss, dass das Feedback vielleicht nicht so gut sein könnte wie bei den ersten beiden?
Felix: Nö. [lacht] Also beim zweiten hatte ich tatsächlich befürchtet, die Reaktionen wären nicht so gut, so von wegen Nachfolger vom Debüt und so. Dieses Gefühl hab ich jetzt überhaupt nicht. Negatives Feedback gibt es ganz bestimmt, aber Angst davor, dass wir vielleicht wirklich Quatsch gemacht haben könnten – die gibt’s nicht.
Karl: Ich glaube, das ist auch fast unmöglich. Dass also fünf Leute etwas gemeinsam machen, dann wahnsinnig stolz darauf sind und am Ende war’s ein Griff ins Klo ... nee, das müsste man erstmal hinbekommen.
Kraftklub: Felix: Bei der zweiten Platte waren wir wirklich viel unsicherer. Nicht, weil wir plötzlich verlernt hätten, wie man die Musik macht, auf die wir Bock haben. Sondern weil der Druck von außen schon spürbar war und viele gefragt haben: „Waren Kraftklub vielleicht doch nur ‘ne Eintagsfliege?“ Jetzt, wo das hinter uns liegt, ist alles entspannt.
Gibt es denn einen neuen Song, auf den ihr live schon richtig Bock habt?
Felix: Ich freu mich sehr auf den Song „Am Ende“. Der wird wahrscheinlich der erste Song unserer Show auf den Festivals sein. Wir werden also gleich mit einem neuen Song anfangen.
Steffen: „Am Ende“ am Anfang. Könnte zu Verwirrungen führen ...
Ihr habt es ja schon gesagt: Ihr spielt diesen Sommer auf vielen Festivals und dann im Herbst folgt die Tour. Favorisiert ihr eins von beiden?
Felix: Das Gute am Festivalsommer ist halt der Sommer …
Steffen: Ja, dass man draußen spielt. Festivals an sich sind ja schon deshalb cool, weil man kann sich all die anderen Bands angucken kann.
Felix: Also ich bin tendenziell auch eher pro Festival. Aber wir haben in den letzten Wochen für ‘n paar Geheimkonzerte einfach so nachts in Clubs gespielt. Und das fand ich eigentlich mit am lustigsten, so ganz ohne Ankündigung zu aufzutreten.
Kommt es denn vor, dass manche Leute dann sagen: „Och ne, auf die hatte ich jetzt gar keinen Bock, was machen denn die hier?“
Steffen: Da sind wir egoistisch. Wir haben da Bock drauf, uns macht’s Spaß und wenn es euch nicht gefällt, dann – tja, tut’s uns leid.
Felix: Das ist tatsächlich ‘ne gute Möglichkeit, die neuen Sachen nochmal zu testen. Wir haben ja in erster Linie als Live-Band angefangen und uns auch immer als solche verstanden. Und da mussten wir natürlich anfangs öfters vor Leuten spielen, die keinen Bock auf Kraftklub hatten – den Support will ja in der Regel niemand sehen. Das ist ‘ne harte Schule, durch die wir schon früh gegangen sind. Und klar, wenn wir jetzt irgendwo überraschend in Clubs spielen, gibt’s bestimmt auch ein paar Leute, die da keine Lust drauf haben. Aber da müssen die durch, wir müssen’s schließlich auch.
Merkt man denn, dass die Stimmung anders ist, wenn man unangekündigt spielt?
Felix: Ich glaube, das läuft immer ähnlich ab. Man kann uns ja so viel hassen wie man will, aber eine schlechte Live-Band hat uns nun wirklich noch niemand genannt. Ich glaube, selbst der härteste Hater guckt sich das doch erst mal ein paar Minuten an. Und so lang wird‘s ja in der Regel auch nicht.
Karl: Richtig, denn das Geheimrezept lautet: Nie zu lange spielen, immer kurz und knackig!
Wieso spielt ihr eigentlich nicht auf dem Kosmonaut Festival?
Steffen: Die haben uns nicht gebucht, die Schweine!
Karl: Wir wollten uns zu wenig zahlen.
Steffen: Nee, im Ernst – wir wollten nicht, dass die Leute immer davon ausgehen, dass wir da jedes Jahr spielen und dass sich das Festival nur um uns dreht. Es soll ein eigenständiges Festival sein mit vielen verschiedenen coolen Bands. Deswegen haben wir da offiziell erst einmal gespielt und gleich zum Start als der „Geheime Headliner“, weil da natürlich noch keiner mitmachen wollte.
Habt ihr denn ein Ritual vor Konzerten?
Steffen: Zähne putzen.
Felix: Da gab’s tatsächlich mal eins, weil wir es immer so cool fanden, dass die anderen Bands so ein Ritual haben. Und da hatten wir mal einführt, dass wir uns alle vorm Konzert in einen Kreis stellen und jeder dem nächsten im Uhrzeigersinn eine Ohrfeige gibt.
Steffen: So als Ermutigung.
Felix: Das hat eine Weile auch ganz gut funktioniert. Bis bei einer Clubshow mal unser Tonmann Nico mit in der Runde stand. Normalerweise ist der ja immer schon am Pult, nur diesmal halt nicht. Wir jedenfalls fangen an, uns Reih um eine zu klatschen. Und Max, unser Schlagzeuger, haut halt dem Nico eine ins Gesicht. Und der scheuert dem Max reflexartig dermaßen eine zurück, dass wir alle mit offenem Mund dastanden und gesagt haben: „Okay, das ist jetzt irgendwie der Zeitpunkt, an dem wir dieses Ritual beenden sollten.“
Karl: War ja auch nicht besonders cool, sich gegenseitig vorher eine reinzuhauen. Dann geht man mit ‘nem Handabdruck auf der Backe auf die Bühne, hat vielleicht Schmerzen und so richtig gut fürs Bandgefühl und die Stimmung war‘s dann wirklich nicht.
Steffen: Da haben wir‘s besser gelassen …
Und etwas Neues ist Euch nicht eingefallen?
Felix: Steffen trinkt manchmal heimlich noch ‘nen Schnaps. [Lachen]
Steffen: Stimmt doch gar nicht.
Felix: Warum lachste denn dann so ertappt?
Steffen: Ab und zu mal was trinken, das hat man früher doch öfter gemacht vorm Auftritt ...
Karl: Ja, und jetzt machste es eben alleine.
Steffen: Man merkt ja schnell, dass es sich echt beschissen spielt, wenn man vorher zu viel getrunken hat. Aber einer ist keiner, sag ich immer. Und ich putz mir immer die Zähne vorm Auftritt!
Karl: Nach dem Schnaps.

Für Eure erste Single „Dein Lied“ habt ihr erstmal ganz schön viel Kritik eingesteckt, weil es ja nicht der ganz typische Kraftklub-Sound ist. Hat das besonders Spaß gemacht oder habt ihr Euch da eher missverstanden gefühlt?
Felix: Teils, teils. Manche Leute haben das ein bisschen komisch aufgefasst, weil sie‘s nicht verstanden haben. Wenn wir jetzt böse Rapper gewesen wären, dann wär’s vielleicht klarer gewesen. Oder wenn wir den Song in der dritten Person gesungen hätten. Aber es war halt in der ersten und es waren halt keine bösen Rapper, sondern eben wir. Das hat einige ein bisschen verschreckt. Und ein wenig kann man’s auch verstehen. Wir finden es ja auch dumm, wenn ständig verkrustete Rollenklischees bedient werden, wenn Frauen als Schlampen bezeichnet werden und der Typ, der Sex mit vielen Frauen hat, ist der lässige Casanova. Klar ist das dumm und rückständig. Aber hat halt nichts mit dem Song zu tun. Aus der Perspektive, die wir für den Typen gewählt haben, kippt die Stimmung von verständnisvoll in rachsüchtig und psychopathisch und das finden wir super spannend. Manchen Leuten ist das zu hart, auch das Wort „Hure“. Aber wir verwenden eine extreme Sprache, um extreme Emotionen rüberzubringen. Und das macht uns Spaß. Anderen nicht, deswegen ist das vielleicht nicht so gut angekommen. Aber damit müssen wir leben.
Im Video zu „Dein Lied“ steht ja im Hintergrund die ganze Zeit das brennende K und ab und zu sieht man, wie sich im Orchester jemand nervös umdreht – waren die froh, als der Dreh vorbei war?
Felix: Na auf jeden Fall. Das K war wirklich riesig. Die Idee war schon vorher ziemlich lustig – wir bauen zehn Stunden lang ein K auf und das lassen wir dann einfach in drei Minuten abbrennen. Aber das dann tatsächlich so zu machen, erfordert halt unglaublich viel Vorbereitung, denn die Dimensionen kann man sich gar nicht richtig vorstellen. Ich weiß auch gar nicht, ob das auf dem Video so rüberkommt, aber das war wirklich riesengroß und halt auch dementsprechend richtig heiß. Und ich glaube schon, da hat hinten der ein oder andere im Orchester ein bisschen geschwitzt.
Steffen: Aber das K war 12 Meter hoch und das Orchester saß 22 entfernt, also rein physikalisch wär das gar nicht möglich gewesen, selbst wenn es umgefallen wäre.
Felix: Aber die Hitze war schon heftig.
Wie seid ihr auf die Idee zu dem Video von „Fenster“ gekommen? Ist jemand von Euch ein Fan von „Falling Down“?
Felix: Den Bezug gibt’s tatsächlich, auf jeden Fall.
Steffen: Wir versuchen uns ja bei allem Gedanken zu machen, weil‘s Spaß macht. Natürlich um die Musik, aber auch beim Drumherum gibt es ganz viel Sachen zu überlegen. Schabernack, live und das alles. Aber bei dem Video haben wir wirklich gesagt: Das geben wir ab.
Felix: Die Grundidee ist ja sehr lustig, dass der Amokläufer niemanden findet, den er noch umbringen kann, diese Figur also noch absurder zu machen. Er würde halt so gern jemanden erschießen, aber es gibt einfach niemanden mehr, alle sind schon tot. Und mit seiner Wut und seinem Hass steht er am Ende ganz allein da. Das fanden wir ein schönes Bild, das passt auch gut zum Inhalt des Songs. Dieser unbändige Wille „Ich will was verändern, ich will den Leuten mal zeigen, wie‘s richtig geht, irgendjemand muss doch mal was machen gegen diese ganze Überfremdung! Und deshalb geh ich jetzt los und mach‘ das selber!“ Und diese Haltung wollten wir mit der Figur ein bisschen auf die Schippe nehmen.

Bei dem Song singt ja auch Farin Urlaub mit, wie ist es denn zu der Zusammenarbeit gekommen?
Karl: Wir sind ja alle große Ärzte-Fans, unser Produzent hat mal für Die Ärzte gearbeitet und hat halt seine Handynummer. Und da haben wir Farin gefragt, ob er Lust hat. Eigentlich wollten wir ihn eher für einen anderen Song haben, da sollte er einen Chor singen, weil er das so schön kann. Doch dann haben wir ihm noch mal „Fenster“ vorgespielt und da meinte er, das würde ihm noch besser gefallen. Also hat er da mitgemacht.
Felix: Ist halt krass, wie sich der Song ab diesem Moment wirklich anhört wie einer von den Ärzten. Und wir haben für ungefähr 30 Sekunden ein Ärzte-Stück auf unserer Platte.
Gibt es denn noch eine andere Band oder einen anderen Künstler, mit der bzw. dem ihr richtig gern mal zusammenarbeiten würdet?
Karl: Helene Fischer.
Felix: Bei Helene Fischer auf ihrem Album so ‘nen kleinen Song ... Nee, wir haben vorhin gelesen, dass über tausend Leute für das neue Helene-Fischer-Album Songs eingeschickt haben. Sie hat sich quasi aus tausend Songs das Album ausgesucht, das sie dann gesungen hat. Auf der einen Seite ist das irgendwie unglaublich eklig und pervers, dass man sich einfach so aus tausend völlig fremden Stücken sein Album herausklabustert. Auf der anderen Seite halt auch ziemlich faszinierend. Aber sonst sind auf dem Album eigentlich fast alle Leute versammelt, mit denen wir in den letzten Jahren zu tun hatten oder von denen wir inspiriert wurden, seitdem wir Musik hören.
Steffen: Wenn jetzt aber Phil Collins sagen würde: „Ich will bei euch auch mal was singen“, dann würden wir den schon auch noch unterkriegen …
Apropos Inspiration: Gibt es einen bestimmten Grund dafür, dass man auf dem neuen Album besonders viele solcher Anspielungen hört?
Felix: Also irgendjemand hat mal über die neue Platte gesagt, dass sie deutlich zeigen will, wo wir herkommen, wo unsere musikalische Heimat liegt. Auf der anderen Seite aber auch versucht, sich davon zu emanzipieren. Das hätte ich jetzt nicht so ausgedrückt, aber ich find‘s irgendwie ganz passend. Es war jetzt keine bewusste Entscheidung, so eine Art Collage zu machen, aber am Ende hat es sich richtig angefühlt, hier noch wen zu fragen oder da noch was zu verstecken, denn schließlich zeigt das Album dann, aus welchem Holz wir geschnitzt sind.
Ihr seid ja mittlerweile viel in Berlin, habt ihr denn irgendwann mal bereut „Ich will nicht nach Berlin“ gemacht zu haben?
Felix: Wir haben schon immer gesagt: Berlin ist geil. Schon als alle anderen Berlin noch abgehatet haben, da waren wir schon bei: „Berlin. I love it.“
Also doch alles nur Ironie?
Felix: Ja, das hat niemand verstanden. [Lachen] In Wirklichkeit war es ein verzweifelter Hilfeschrei, weil wir dort keine Wohnung gefunden haben. Trotzdem haben immer noch ein ziemlich ambivalentes Verhältnis zur großen Stadt mit dem B.
Steffen: Braunschweig.
Karl: Briggow.
Felix: Es ist aber nicht mehr so dramatisch. Wir haben unseren Frieden geschlossen mit der Hauptstadt, wir fühlen uns hier sehr wohl. Schließlich haben wir hier auch das Album aufgenommen, wir reden gerade in Berlin und sind auch privat oft da. Aber es ist auch immer wieder schön „Tschaui“ zu sagen. Und einfach wegzufahren.
Mittlerweile werdet ihr ja auf der Straße sicher erkannt. Ist es eigentlich in Berlin oder in Chemnitz entspannter, durch die Straßen zu laufen?
Felix: Entspannt ist beides. Wenn wir nicht gerade unsere Uniform anziehen und durch die Stadt schlendern, ist das alles nicht so dramatisch.
Karl: Wenn wir zu fünft in Berlin auf ein Konzert bei Von Wegen Lisbeth vorbeischauen, dann wird man schon mal erkannt, aber sonst hält sich das in Grenzen.
Steffen: Also ich wurde in Berlin noch nicht angesprochen.
Felix: Man muss vielleicht jeden Tag mal ein Foto machen, aber damit kann ich umgehen. Da gibt’s wirklich Musikerkollegen und -kolleginnen, wo’s ganz anders abgeht, wo Leute vor der Haustür warten, so obsessiv ist das bei uns nicht.
Also keine kreischenden Mädels?
Karl: Ach, um Gottes willen.
Felix: Nee.
Steffen: Das wäre echt schrecklich.
Karl: Naja, Steffen ist wohl der Einzige, der das feiern würde.
[Lachen]
17.10.  Salzburg, Rockhouse
18.10.  Dornbirn, Conrad Sohm
20.10.  Kempten, bigBOX Allgäu
21.10.  Stuttgart, Hans-Martin-Schleyer-Halle
22.10.  Pratteln, Z7
24.10.  Münster, Halle Münsterland
26.10.  Hannover, Swiss Life Hall
27.10.  Bremen, ÖVB Arena
28.10.  Dortmund, Westfalenhalle
30.10.  Hamburg, Uebel und Gefährlich
31.10.  Hamburg, Sporthalle
02.11.  Berlin, Max-Schmeling-Halle
03.11.  Leipzig, Arena Leipzig
04.11.  Frankfurt, Festhalle
"Keine Nacht für Niemand" erscheint am 2. Juni bei Vertigo/Berlin
Tickets für die Hallentour über https://krasserstoff.com/tickets
Foto (oben) von Philipp Gladsome
Kraftklub: Josefine Simonsen ist 19 Jahre alt und lebt in Leipzig. Das Abi ist seit letztem Jahr durch, seither zählen nur noch die zwei großen Leidenschaften Tanz und Musik. Josefine arbeitet in einem Tanzstudio und unterrichtet dort Kinder- und Jugendgruppen. Wohin die Reise dann wirklich geht, wird sich zeigen, vielleicht eifert sie ja doch ihren Eltern nach, die beide als Journalisten beim MDR arbeiten. Musikalisch zählen zur Zeit neben - klar: Kraftklub - auch noch Marteria, die Glass Animals, Bilderbuch und (ähm...) Ed Sheeran.

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