Konzertvorschau: Death Cab For Cutie

Festival-(c)-pressplay,-Patrick Steiner

Konzertvorschau: Death Cab For Cutie

„Kintsugi“. So der Titel des akutellen Albums von Death Cab For Cutie. An alle, die sich fragen, was das denn bitte sehr bedeuten soll: Ja, das Wort kommt aus dem Japanischen.

Und die Geschichte, die hinter dem Namen des achten Studioalbums steht, ist gleichzeitig schön wie logisch: Kintsugi ist ein Begriff, der aus der japanischen Kunst kommt. Es geht darum, zerbrochene Keramik so zu reparieren, dass die Bruchstücklinien durch Gold hervorgehoben – anstatt kaschiert – werden. Die Band folgt der Philosophie auf ihre Weise: das achte Album ist ruhig, tiefgehend, introvertiert geworden. Es erzählt von zerbrochenen Beziehungen, falschen Hoffnungen, misslungener Selbsteinschätzung. Ben Gibbard, Sänger, hat sich von seiner Ehefrau getrennt. Und auch die Band musste einen Verlust hinnehmen, als im letzten Jahr Chris Walla die Band verlassen hat. All diese teils schmerzlichen Erfahrungen waren von hohem Einfluss auf „Kintsugi“, das nun am 17. November auch im Wiener Gasometer vertont wird.

Wann & Wo:

17. November 2015 im Planet.tt – Gasometer, Guglgasse 8, 1110 Wien

Öffentlich erreichbar mit der U-Bahnlinie U3 (Station: Gasometer) www.planet.tt

Tickets:

Vorverkauf: 34,40 Euro


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Autor

Lisa Schneider

Aufgabenbereich selbst definiert als: Groupie, nichtsdestotrotz. Findet „Schrecklich amüsant aber in Zukunft ohne mich“ (David Foster Wallace) immer wieder treffend.


 
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