Konzentrationsfähigkeit im Alter

Konzentrationsfähigkeit im Alter

Es ist natürlich nichts, was von heute auf morgen passiert, aber wer in ein gewisses Alter kommt merkt, wie ihm die Konzentrationsfähigkeit langsam aber sicher schwindet. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, bei dem der Körper zwar alte, verbrauchte Zellen verliert, aber keine neuen für die Verarbeitung alltäglicher Dinge zur Verfügung stellt. So kommt es im Senioren-Alter öfter zu kognitiven Schwächen oder gar Krankheiten, die schwer umgehbar sind. Dennoch kann man als Betroffener präventive Maßnahmen ergreifen, denn obwohl sich neue Zellen nicht erschaffen lassen, kann man den Abbau der alten hinauszögern.

Das passiert am besten, in dem man sie schult und trainiert, also strapazierfähiger macht. Das Leben einer Zelle kann dadurch andauern. Je fitter und geübter sie ist, desto länger hält sie durch: das ist das ultimative Ziel von Kopfsportarten und Fitnessübungen für den Geist. Was einem oft in Ratgebern versprochen wird, ist nicht nur ein Mythos, sondern tatsächlich erwiesen und älteren Menschen empfohlen.

Dabei ist es aber lästig, ein Gefühl von Zwang auferlegt zu bekommen. Das tägliche Kreuzworträtsel kann davon Abhilfe verschaffen: es ist etwas, das Spaß macht und selten so frustriert wie komplizierte Matheaufgaben. Beide verhelfen zum selben Ziel. Für eine gesellschaftlichere Unterhaltung kann man auch auf Gruppenspiele zurückgreifen, die leichtes Strategie-KnowHow voraussetzen. Online Pokern könnte da eine gelungene Maßnahme sein, zumindest dann, wenn sich die betroffenen Personen auch gut mit einem Computer auseinandersetzen können (da das ständige gucken auf den Screen vielleicht nicht ratsam für einige Menschen ist, ist das nicht für jeden geeignet).

Konzentrationsfähigkeit im Alter

Dennoch: Gesellschaftsspiele mit einem gewissen taktischen Twist gehören definitiv in die Kategorie der kognitiven Förderungstechniken. Die Poker Strategien bleiben auch zu Tisch mit Freunden dieselben, auch das Nachdenken über den nächsten Zug und das austaktieren von Bluffs macht Spaß und hält Fit. Schach, weitaus komplexer, aber auch überaus zufriedenstellend, gehört definitiv mit in diese Aufzählung. Es ist nicht von ungefähr ein Klischee, dass ältere Menschen gerne Schach spielen: es hält den Geist auf Trab und lädt gleichzeitig zu einem sozialen Verweilen ein.

Konzentrationsfähigkeit im Alter

Altersverteilung der Online-Gamer. (Quelle: BVDW Studie: Online Games-Report 2010, aufbereitet durch Statista)

Selbstverständlich gehört nicht nur das mentale Training zum Fit bleiben im Alter: auch die körperliche Auslastung sollte ausbalanciert sein. Ein bisschen Sport – eine sanfte Yoga Variante etwa, oder ein gemütliches Laufen – sollten ein integraler Bestandteil des Alltags bleiben, um den Körper jung und frisch zu halten. Wer es sich bequem macht, wird schnell feststellen, dass es dann umso schwerer wird, zu neuem Atem zu kommen. Deshalb sind extra für Senioren zusammengestelle Trainingsgruppen eine perfekte Idee, um den eigenen Motivationshügel zu überwinden. Durch feste Termine und den Kontakt zu neuen Menschen kann schnell eine gesunde Routine ermöglicht werden. Der Sport für den Geist und für den Körper sind essentiell für ein ausgeglichenes Leben mit wenigen Hürden im Alltag.


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