[Kolumne] Dienstags bei Morrie [Wir reden über Familie #4]

Von Elizzy @Elizzy_91

„Tatsache ist, es gibt keine Basis, keinen sicheren Grund, auf dem die Menschen heute stehen können, wenn nicht die Familie.“ S. 107

Familie

Egal wie krank man ist, wenn man Familie um sich herum hat, ist man nie allein mit der Krankheit. Dies macht Morrie in diesem Kapitel sehr deutlich und rückt den Zusammenhalt einer Familie ins Rampenlicht.

Morrie fragt sich bewusst, wieso unsere Generation öfter das Gefühl hat, das Kinder einen in eine Mutter- oder Vaterrolle zwängen. Für mich durchaus ein interessantes Thema. Meiner Meinung nach ist man für ein Kind erst vollkommen bereit, wenn man mit sich selbst im reinen ist und die Dinge getan hat, die man unbedingt noch tun möchte.

Erst wenn man selbst glücklich ist, kann man Liebe uns Fürsorge weitergeben. Man kann sich selbst zurückstellen und dem Kind seine volle Aufmerksamkeit schenken. Doch jeder sollte immer für sich selbst entscheide, ob er oder sie wirklich Kinder haben möchte. Es gibt dabei kein richtig oder falsch.

„Wenn Menschen mich danach fragen, ob es besser für sie wäre, Kinder zu haben oder nicht, dann sage ich ihnen niemals, was sie tun sollen,“ bemerkte Morrie jetzt und betrachtete das Foto seines ältesten Sohnes. „Ich sage ihnen nur: Es gibt keine Erfahrung, die der, Kinder zu haben, gleichkommt.“


Klappentext
Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albom seinen Lehrer jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt stattdessen dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und zu verstehen. (Quelle & Cover: Goldmann Verlag)


Vorherige Beiträge zu dieser Kolumne:

Einführung
Wir reden über die Welt #1
Wir reden über Selbstmitleid #2
Wir reden über den Tod #3

Ran an die Bücher,