Kochbuch-Empfehlung: „a modern way to eat“ von Anna Jones

Jedes Mal wenn ich mich für irgendetwas belohnen möchte, verschlägt es mich in eine Buchhandlung. Dann lande ich ziemlich schnell in der Kochbuchecke und schenke mir ein vegetarisches Kochbuch. Wie oft ich mich belohnen musste? Ich gebe es zu, mit der Zeit ist eine beachtliche Sammlung zusammengekommen. Aber Scherz beiseite und zurück zum Thema. Nun möchte ich auf diesem Wege einige Kochbücher empfehlen, aus denen ich gerne koche.

Das Buch, dass ich bei dieser Gelegenheit vorstellen möchte, verspricht einfache, günstige, nachhaltige und gesunde Gerichte für Vegetarier, die Familie und Freunde beeindrucken sollen. So lautet es in der Einleitung von Anna Jones.

Die Autorin ist Köchin, Foodjournalistin, Foodstylistin und war ein Teil vom Jamie Olivers Team. Er hat auch ein Vorwort für das Kochbuch geschrieben. Jones ist jetzt selbständig und lebt in London.

Das besondere an ihrem Kochbuch ist, dass das Papier aus Apfelresten gemacht wurde. Das finde ich toll. Es sind also keine Hochglanzfotos, aber die Speisen sind trotzdem appetitlich in Szene gesetzt. Jones hat einen leichten Schreibstil und zieht den Leser schnell in ihren Alltag und ihre Küche.

Die Gliederung des Buches hält sich nicht streng an die Struktur von normalen Kochbüchern, wie Vorspeise, Hauptspeise und Dessert. Die Autorin strukturiert ihre Kapitel nach Frühstück, Snacks, Suppen, Salate, Einfaches für Lunch und Diner, Gerichte für Hungrige, Dessert, Backwaren, Getränke und nützliche Dinge. Ich finde, es gibt eine gute Orientierung, um das richtige Rezept für jede Gelegenheit zu finden. Das Buch gibt viele Tipps und Impulse, wie ein Gericht abgewandelt werden kann, falls eine Zutat fehlt oder keinen Anklang findet. Nicht jeder mag oder verträgt alles.

Ich habe ein paar Rezepte ausprobiert und möchte Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Das würzige Salz-Karamell-Popcorn auf Seite 70 ließ mich verzweifeln. Es lag, jedoch eher an meiner Inkompetenz Popcorn zu machen, als an dem Rezept. Ich wusste nicht, das Popcorn-Machen eine höhere Kunst ist. So spielen die Menge des Mais, die Topfgröße und die Temperatur des Öls eine wichtige Rolle. Zurzeit habe ich weitere Versuche eingestellt. Dafür war ich vom Erdbeer-Mohn-Crisp (eine Art Crumble) auf Seite 266 ziemlich begeistert. Der Crumble ist einfach zu machen und sehr lecker. Ein tolles Rezept für die Erdbeersaison. Der Sesam-Dattel-Smoothie auf Seite 29 hat mich als Mahlzeit für unterwegs ebenfalls überzeugt.


Und hier kommt also mein Fazit zu a modern way to eat“ von Anna Jones

Haptik/Optik: Die Bilder machen Appetit zum Ausprobieren der Gerichte. Die Haptik ist toll. Wer hätte gedacht, dass man aus Äpfelresten noch so etwas machen kann.

Anwendung/Nachkochen: Die Rezepte sind einfach beschrieben, um sie leicht nach zu kochen zu können. Anna Jones gibt immer Alternativen, um die Rezepte abzuwandeln, das ist ein wirkliches Plus, wenn evtl. mal eine Zutat fehlt oder keine Saison hat.

Auswahl der Gerichte: Auf rund 360 Seiten findet man eine Vielzahl von vegetarischen Rezepten der internationalen Crossover Küche. Trotzdem geht es immer auch um Saisonales, Regionales und Nachhaltiges.

Ich kann dieses Kochbuch wärmstens empfehlen. Meine vielen Markierungen in diesem Kochbuch zeugen davon, dass ich noch das eine oder andere Rezept ausprobieren werde.


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