[Kochbar] MealPrep – Ja, vorkochen ist toll!

[Kochbar] MealPrep – Ja, vorkochen ist toll!

Meal Prep |Veronika Pichl | 978-3432102900 | riva, 2017 | 12,99 €

Das Cover führt euch zum Buch! 
[Kochbar] MealPrep – Ja, vorkochen ist toll!

Meal Prep bedeutet, dass man mit sinnvoller Planung Mahlzeiten für mehrere Tage oder die ganze Woche vorkocht oder vorbereitet, die man dann zur Arbeit oder in die Uni mitnehmen und natürlich auch abends zu Hause genießen kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: Durch clevere Wochen-, Tages- und Einkaufsplanung spart man Zeit. Man kauft nicht mehr spontan ungesundes Fast Food oder Snacks. Man weiß genau, was drin ist: gesunde, frische Zutaten ohne Geschmacksverstärker oder Zusätze. Und das Essen schmeckt lecker.
Das Buch enthält zahlreiche Rezepte, Wochenpläne und Einkaufslisten und erklärt Ihnen darüber hinaus genau, was Sie einfrieren können, wann die Lagerung im Kühlschrank oder der Vorratskammer ausreicht, was Sie vorbereiten und die ganze Woche verwenden können. So gelingt es Ihnen, langweiliges und ungesundes Kantinenessen oder Fertiggerichte zu umgehen und sich mit wenig Aufwand leckeres Essen für mehrere Tage zuzubereiten.

[Kochbar] MealPrep – Ja, vorkochen ist toll!

Bereits meine Oma hat vorgekocht. Das Prinzip ist einfach: koche viel und gut, dann hast du für mehrere Tage etwas. Da wir zu Hause zwei Kinder waren, der Papa Schichtdienst hatte und die Mama mit uns am Mittagstisch nebst Oma saß, hatten wir alle etwas davon. Nur war das Essen früher anders. Viel Butter, viele Eintöpfe, deftiges Essen. Heute ist alles etwas leichter. Viele Salate, nur im Winter deftige Suppe, viel Gemüse und bitte alles mit Kokosöl anbraten.

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber manchmal vermisse ich die Zeiten von Erbsensuppe und Co. Trotzdem bietet sich bei uns das „Mealprep“ Phänomen an, denn der eine kann Mittags Zuhause esse, der andere nicht. Abends ist einer bereits zuhause, der andere nicht. Vorbereitung ist alles und so dachte ich, ist es klug mal in ein Buch zu gucken.

Es gibt viele Bilder bei Instagram und Facebook. Google hilft und erklärt mir viel. Zuerst bin ich überrascht, dass es noch wenige Bücher zum Thema gibt. Drei Wochen später sieht es bereits anders aus und ich habe eine kleine Auswahl, die mir gefällt. Ihr seht, es wird nicht die letzte Rezension zu diesem Thema sein.

Der Riva Verlag mit der Autorin Veronika Pichl setzt auf viele Bilder, die die Rezepte illustrieren. Das Auge ist mit, fast schreckt mich das Bild des Chiapuddings ab, denn ich mag Chia nicht. Da schüttele ich mich und bekomme Gänsehaut. Aber gut, dass ich umblättern kann.

Vorkochen kann nicht so schwer sein, ist es auch nicht. Ihr braucht nur etwas Zeit, die ich habe und mir auch nehme. Sonntag ist ein toller Tag, um die Gerichte bis einschließlich Mittwoch vorzubereiten. Gekauft habe ich eigentlich nur Essensbehälter. Die Salate im Glas mache ich in „Landliebe“ Gläsern, die Mealprepbehälter habe ich im Sechserpack bei Amazon gekauft.

Der Anfang ist ganz leicht. Veronika Pichl erklärt, was beim Vorkochen wichtig ist. Wie lange hält sich ein Salat, der fertig im Kühlschrank auf den Verzehr warten? Wie lange kann ich Eintopf einfrieren und wie sollte meine Mahlzeit zusammengestellt werden?

Danach geht es richtig los. Theoretisch gibt es zehn Wochenplänen, in denen immer ein oder mehrere Mahlzeiten ersetzt werden. Ersetzen heißt einfach nur, dass wir vorkochen. Zum Beispiel soll in Woche 1, das Frühstück ersetzt werden. Dazu gibt es eine Tabelle, die mir zeigt, was ich wann machen soll, eine Bedarfsliste und erst dann folgen die Rezepte. Sie klingen gut: Johannisbeer- Granola, Erdbeersmoothie oder Granola-Cookie. Es gibt natürlich auch Nährwertangaben und die Autorin liefert sogar einen zeitlichen Überblick für den „Mealpreptag“, den Vorbereitungstag.

Die anderen Wochen sind ähnlich. Nur wird das Mittagessen vorgekocht, das Abendessen oder beides zusammen. Bei uns ist es so, dass ich versuche Mittagessen und Abendessen zuzubereiten. Das Mittagessen kann bei uns so kreativ wie möglich ausfallen, das Abendessen wird mit wenig Kohlehydraten gekocht. Beim Durchblättern fallen mir die Spaghettimuffins auf oder auch das Ofengemüse. Oft gibt es hilfreiche Tipps. Willst du Ofengemüse viermal anders? Die Autorin nimmt eine Aluschale, teilt sie mit Alufolie in vier Zonen und würde viermal anders.

Vom aufwendigen Gericht (Burger mit Spinat-Quinta-Bratling) bis zum Kräuterquark ist alles dabei. Ich benutze einige Rezepte komplett, manchmal hole ich mir nur Anregungen, um verschiedene Dinge in Salaten auszuprobieren. Das Vorbereiten von Speisen macht mir Spaß, da ich alles auf einmal mache. Ich entwickle dadurch Freude in der Küche und ich muss nur einmal aufräumen. Mir geht es gar nicht mal um die Zeitersparnis, sondern um das Erlebnis, dass wir zu zweit in der Küche stehen und wissen, dass wir Spaß hatten und die Frage nach dem: „Was kochen wir heute?“, nicht aufkommen wird.

Für Einsteiger ist dieses Buch ideal, da es Pläne vorgibt und Bedarfslisten enthält. Es ist ein Fundus an guten und nahrhaften Rezepten, die wirklich leicht zu verwirklichen sind.


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