Knitterfood: Die Woche auf meinem Teller KW15/2017

Der Fraß ging diese Woche weiter. Ich hatte das Gefühl, permanent mit der Suche nach Nahrung beschäftigt zu sein, und wenn ich etwas gefunden hatte, musste es gegessen werden.

Seitdem ich vor über 4 Jahren meine Ernährung auf LCHF umstellte, sind mir diese Hungergefühle ja weitestgehend fremdgeworden. Nicht, dass ich nie Hunger hätte, aber das Motto „essen ist optional“ zieht sich schon ein wenig durch. Das führt dazu, dass ich beim Zeitverbringen mit anderen Menschen immer darauf achte, sie zu fragen wann sie essen müssen, denn eigentlich ist es mir egal, ob Mittagessen um 12 Uhr oder um 16 Uhr stattfindet, oder gar nicht. Der Punkt, an dem der Hunger spürbar wird, und der Punkt, an dem ich wirklich essen muss, liegen etwa 4 bis 6 Stunden auseinander. Und ich spreche nicht von leerem Magen, denn auch wenn das für viele Menschen die konventionell essen so ist, ein leerer Magen ist für mich kein Hungerindiz.

Nun befinde ich mich offensichtlich in einer Phase der Schwangerschaft, in der die Astronautin mit der Kreation ihrer diversen Organe praktisch fertig ist, und nur noch atmen übt und fett wird. Und ich verstehe das, irgendwo müssen ja die zauberhaften Säuglings-Speckröllchen kommen. Also esse ich und esse und esse. So ist diese kleine Aufstellung der letzten Woche auch nur ein Ausschnitt, und die Teller sind sowieso meist hübsch dekoriert, damit Ihr erkennen könnt, was ich überhaupt esse.

Snack Gefüllte Paprika mit Poodles (Pastinaken-Pasta) und Tomatensauce Knitterfood: Die Woche auf meinem Teller KW15/2017 Knitterfood: Die Woche auf meinem Teller KW15/2017 Kalbsgeschnetzeltes mit Pilzrahm und Blattspinat Snack Gerösteter Fenchel, Zoodles, Salsiccia-Tomatensauce Angespargelt Knitterfood: Die Woche auf meinem Teller KW15/2017 Angeeist Schweineschnitzel Hawaii

Achja, die Sache mit den Schwangerschaftsgelüsten, also Cravings.

Es gibt ja immer noch diese vermeintlich lustigen Klischees von sauren Gurken mit Nutella – oder so ähnlich, ich habe mich damit genauer nie beschäftigt weil es mir einfach zu dumm war.

Nichtsdestotrotz habe ich in den letzten Wochen schon gemerkt, dass ich noch mehr in Phasen esse als sonst üblich. Es gab zum Beispiel die Cheesepops-Phase, und die Gemüsechips-SourCream-Phase.
Dann wiederholen sich Phasen, in denen ich Milch trinken will, am liebsten Abends vor dem schlafengehen einen halben Liter. Einmal die Woche Lachs muss drin sein, auch wenn ich täglich mit Omega3 supplementiere, damit das Baby ein tolles Gehirn bekommt und ich keine Zahnfleischentzündung.

Seit etwa 2 Wochen hänge ich nun an der Leberwurst. Leberwurst und Fleischsalat auf Heinrich-Knäcke. Und dann bin ich diese Woche fast vergangen vor Genuss, als ich auf die Idee kam anstatt einer normalen Bolognese einfach eine Tomatensoße mit krümelig gebratener Salsiccia zu machen. So geil. Vor allem zu geröstetem Fenchel – das ist ein Klassiker hier bei uns, übrigens. Salsiccia und gerösteter Fenchel. Nom.

Auch bin ich eigentlich ein großer Döner-Fan, seitdem ich schwanger bin, ist es jedoch Şiş Kebap, also Lammspieß eingelegt in orientalischen Gewürzen und gegrillt. Und so esse ich im Schnitt alle 10 Tage Şiş Kebap, und nein, langweilig wird das gar nicht.

Und das einzige, was ich wirklich gar nicht abkann, ist gebratenes Geflügel. Allein der Geruch macht, dass ich mich fast übergeben muss.

So viel für diese Woche!


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