"Klimaangst"- Am Anfang der neuen Welle stehen psychische Probleme

Wer sich überwinden kann, bento zu lesen, erfährt viel über die Ursachen der neuen Welle. Klar, es KOSTET enorme Überwindung, sich all diesen Schwachsinn anzutun. Aber es lohnt sich.
Was mir schon länger auffiel: Junge Grüne und Rote haben seelische Probleme. "Gefühle" sind bei bento - das sich eigentlich als der "Junge SPIEGEL" versteht, eine feste Rubrik. Sicher, das ist auch eine Folge der Boulevardisierung des Politischen, das vor 20 Jahren mit Sabine Christiansen, der Stewardess, die die Tagesthemen vorlas und später eine eigene Polittalkshow mit einem Friseur als Stammgast bekam. Danach kamen Anne Will und Maybrit Illner. Seitdem lauten die Fragen an die Bundeskanzlerin und Minister nicht mehr "Wie wollen Sie das durchsetzen?" sondern: "Wie fühlen Sie sich? Was macht das mit Ihnen?".
Mit diesen Fernsehnannys wuchs eine ganze Generation auf. Die Katas, Luisas, Annalenas und natürlich die Gretas lauschten neugierig, wenn sich ihre -in der Regel besser gestellten- Eltern über "Ungerechtigkeit" und "Nachhaltigkeit" unterhielten - und was das "mit ihnen macht".
Es ist diese Saturiertheit, die man nach einem guten Essen bekommt und dann zum "gemütlichen Teil" übergeht. Wer satt ist, wer sich alles Materielle leisten kann, dem verliert es an Wert. Der verliert auch das Verständnis für Leute, die das nicht haben, aber täglich danach streben. Zum Beispiel morgens zur Arbeit pendeln und abends noch einen Zweitjob machen. Nee, die eigenen Landsleute tauchen ja nicht mehr abends in der Tagesschau auf, oder in der anschließenden Talkshow. In der Tagesschau erfährt man nur, wie es den Leuten in Bangladesh geht, in Venezuela und in Syrien. Im Sudan oder den Eingeborenen im Regenwald. Und dass es denen schlecht geht. Und dass "der Westen" Schuld daran ist. Der kapitalistische Westen, der die anderen ausbeutet. So ging diese Schnulze früher. Heute hat sie ein neues Kapital: der Westen beutet die Naturressourcen aus, und verpestet, vergiftet die Umwelt dieser Unschuldigen. "Der Westen"? Das sind doch die eigenen Eltern? Nein, das sind die Eltern der anderen. Die eigenen Eltern sind unschuldig.
Anstatt also eine Empathie für die eigenen Leute, Landsleute, zu entwickeln, entwickeln diese Oberklassekinderchen eine Empathie für südamerikanische Sozialisten und IS-Terroristen. Denn in ihrer Lesart "reagieren" die ja nur auf "den Westen". Und da pubertierende Jugendliche leicht zu erregen sind, und von Eigenverantwortung noch nicht viel wissen wollen, und sie scheinbar auch miteinander viele Probleme haben (vgl. bento Rubriken) suchen die jetzt Schuldige. Und das sind wir. Du und ich.
So wie das Kindergartenkind an der Supermarktkasse auf den Boden stampft oder sich plärrend auf den Boden wirft, wenn es nicht kriegt was es sieht, so werden die Gretas und Luisas auch hysterisch, wenn wir nicht machen -bzw. unterlassen- was sie wollen. Vor allem unterlassen. Sie selbst genießen zwar schon den Frequent Traveller Status. Aber -so lassen sie uns aus der Hamburger Villengegend wissen- die Erde kann es sich nicht leisten, wenn das alle so machen würden wie sie.
Sie fordern unseren Verzicht auf das, was sie schon in frühen Jahren hatten. Ich war noch niemals in Japan, aber Frau Luisa Neubauer, 22. Und sie will, dass ich nicht hinfliege. Denn da gibt es nichts zu sehen, was die Verschärfung des Klimawandels rechtfertigen würde.
Und wenn ich trotzdem fliege? Dann bin ich aus Sicht der Generation Greta ein Täter. Und darüber werden sie krank. Über ihre "Machtlosigkeit" bekommen sie dann was? Richtig: Angst.
Klimaangst -engl. Ecoanxiety- ist das neueste Geschäftsmodell der Klimasekten. Und sie haben soeben eine Marketingkampagne losgetreten, die man z. B. auf Instagram und bento besichtigen kann.
Links:
Instagram "Klimaangst"
bento "Zwischen Depression und Angst: Wie gehe ich mit meinen Gefühlen zum Klimawandel um?"
"Das ist dein erster Weltuntergang. Es is okay nicht zu wissen, was zu tun ist.", sagt der "Leitfaden für mentale Gesundheit auf einer kranken Erde".
Mich erinnert das an Scientology und andere Geschäftsmodelle, die auf der Vertuschung psychisch labiler Leute beruhen.
Psychotherapeutinnen wie Ange G. sind da auch nicht dumm und wissen, dass man nur Ursache und Wirkung vertauschen muss, und zack hat man selbst auch ein neues Geschäftsmodell. Sie sagt nicht, dass depressive, saturierte Jugendliche ihre Ängste auf den Klimawandel projizieren und in der Generation ihrer Eltern den Sündenbock sieht. Also der ganz normale Prozess der Abnabelung von den Eltern. Wenn auch um 5 Jahre verspätet, also reifeverzögert. Nein, sie sagt. Am Anfang war der Klimawandel und der macht mit den Kindern Depression.
bento berichtet sogar von einer 22-Jährigen, die sich mal ein Buch gekauft hat! Über Klimawandel! Und danach wurde sie wütend, weil nicht alle ihrer Erregung folgten, die das Buch gerade in ihr erzeugt hatte.
Mein lieber Schwan. Wir werden diese Generation in unserer Wirtschaft nicht nur nicht gebrauchen können (weil die nichts können, aber jede Stunde nach Feedback fragen). Wir werden ihnen auch noch die Therapien ihrer "Klimaangst" bezahlen müssen - und werden froh sein, wenn sie uns nicht das Haus oder Auto anzünden.
Ich stelle mir gerade vor, wie Putin und andere sich kaputt lachen, wenn sie sich anschauen, wie verdummt der einst avantgardistische Westen geworden ist.
Ja, meine Generation besteht in der Tat aus Modernisierungsverlierern. Wir haben an Qualität verloren. Wir kennen noch Qualität. Und werden beraubt von einer geisteskranken Generation, die ihre Unzufriedenheit mit sich selbst auf uns projiziert. Der es materiell so gut geht, wie keiner Generation vor ihr. Und die sich so satt gefressen hat, dass sie jetzt schlechte Laune hat. Die gestrandeten Thomas Cook Urlaubern die Pest an den Hals wünscht, aber mit Privatjets IS-Terroristen nach Deutschland holt, nur um uns einen reinzuwürgen.
Ich muss sagen, allmählich betrachte ich das als Kampfansage. Und wir Erwachsenen müssen uns von denen gar nichts sagen lassen. Wo ist mein Rohrstock? Klassenarbeit! Stubenarrest! Es geht nicht anders.

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