Kleiner Ratgeber für Blumenzwiebeln

Hallo Ihr Lieben

Kleiner Ratgeber für Blumenzwiebeln

Grundsätzlich können die meisten Blumenzwiebeln in der Erde problemlos überwintern. Bevor es richtig kalt wird, sollten Gladiolen und Dahlien jedoch auf jeden Fall herausgenommen werden, da sie sonst nicht in der Lage sind den Winter zu überstehen. Bevor Pflanzen jedoch eingelagert werden, sollten sie auf Fäulnis und Schädlinge geprüft werden. Blumenzwiebeln, die mit Schädlingen oder Fäulnis befallen sind, sollten auf den Kompost.

Blumenzwiebeln- Einpflanzen im Frühling

Wer bereits im Frühjahr ein schönes und blühendes Frühlingsbeet haben möchte, der sollte schon im Herbst anfangen Tulpen, Krokusse und Co. einzupflanzen, denn so haben sie noch ausreichend Zeit bis zum Wintereinbruch Wurzeln zu schlagen. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass sie zu Frühlingsbeginn in voller Pracht blühen. Noch bis November hat man zum Einpflanzen von Blumenzwiebeln Zeit, insbesondere von den frühblühenden Schneeglöckchen, Tulpen und Krokussen. Wer nur eine kleine Fläche zum Einpflanzen zur Verfügung hat, oder Gefäße bepflanzen möchte, der sollte die sogenannte Lasagne-Methode nutzen. Bei dieser Methode werden die Pflanzen in der Erde sozusagen gestapelt. Das sorgt wiederum dafür, dass es auf einer sehr kleinen Fläche auch länger blüht.

Blumenzwiebel

Blumenzwiebel einpflanzen

 

Der richtige Boden

Blumenzwiebeln haben beim Boden keine besonders großen Anforderungen. Denn sie gedeihen in fast jedem Gartenboden problemlos. Eine Ausnahme stellt jedoch zu lehmhaltiger Boden dar. Dieser Boden sollte mit etwas Sand aufgelockert werden. Blumenzwiebeln dürfen zwar gedüngt werden, doch im Herbst sollten keine Dünger verwendet werden, die stark stickstoffhaltig sind. Ideal sind stickstoffarme oder stickstofffreie Herbstdünger. Besonders bei Tulpen und Narzissen kann es zu Zwiebelfäule kommen. Daher sollte man mit einem geeigneten Mittel vorbeugen, mit dem die Blumenzwiebeln bestäubt werden.

Pflanztiefe und Zwiebeldurchmesser

Bevor man damit beginnt die Blumenzwiebeln einzupflanzen, sollte man sich zunächst Gedanken über die Beet-Gestaltung machen. Dabei spielen zum einen die farblichen Aspekte eine Rolle und zum anderen natürlich auch die Pflanzenhöhe. Ideal ist es wenn gleichartige Pflanzen in einer kleinen Gruppe angeordnet werden. Auch die Pflanzentiefe muss beim Einpflanzen beachtet werden. Als Faustregel gilt hier: Über einer Zwiebel sollte die sogenannte doppelte Zwiebelhöhe an Erde sein. Das bedeutet: Krokusse, Anemonen, Ranunkeln und Schneeglöckchen haben einen Durchmesser von 2,5 cm. Daher muss um die 5 cm an Erde über den Zwiebeln liegen. Bei Gladiolen, Dahlien, Tulpen und Hyazinthen müssen es ungefähr 10 bis 12 cm sein. Auch der Abstand sollte zwischen den einzelnen Zwiebeln sollte genauso groß sein, wie die entsprechende Pflanzentiefe.

Tipps für Blumenzwiebeln

- Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass die Zwiebeln fest, trocken und glatthäutig sind.
- Der Boden sollte beim Einsetzen durchlässig und locker sein, damit sich keine Staunässe bilden kann.
- Vor Nagern können die Blumenzwiebeln mit einem kleinen Drahtkörbchen geschützt werden, das nach oben hin offen ist.

Lieben Gruß

Lilly


www.baldur.de
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