Kirchenkiller Dylann Roof: Verzweiflung und Vergebung der Angehörigen der Opfer

Kein Auge blieb trocken in einem Gerichtssaal in Charleston (South Carolina), als der Kirchen-Killer via Video-Übertragung dem Richter vorgeführt wurde, so der Sender ABC.

Dylann Roof (21) sprach leise, blickte meist verlegen zu Boden, sein viel zu großer Haftoverall hing lose von seinen schmalen Schultern. Herzzerreißend jedoch die Aussagen von Angehörigen der neun schwarzen Todesopfer, denen der Richter eine kurze Stellungnahme erlaubte. “Ich vergebe dir”, sagte die Tochter von Ethel Lance (†70) unter Tränen: “Du hast mir etwas genommen, dass mir mehr als alles bedeutete, ich kann nun nie wieder mit ihr reden…”

Felicia Sanders, die Mutter des getöteten Uniabsolventen Tywanza Sanders, erinnerte: “Wir haben dich mit offenen Armen bei unserer Bibelrunde aufgenommen”. Sie fuhr fort: “Jede Faser in meinem Körper schmerzt, nichts wird mehr so sein wie vorher”.

Charleston church shooter almost didn't commit massacre because "everyone was so nice to him" http://t.co/Q4MC4dx5Gn

— Huffington Post (@HuffingtonPost) June 19, 2015

Roof ist angeklagt wegen neunfachen Mordes und unerlaubten Waffenbesitz. Er blieb in Haft. Die Bundesbehörden beraten derzeit, ob der junge Rassist auch wegen Terrorismus angeklagt werden könnte, wie viele Bürgerrechtsorganisationen bereits fordern.


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