Kirche(n) der Armen!? - Was hat es damit wirklich auf sich?

Der Bergoglio-Papst hat gleich nach seiner Inthronisation medienwirksam verkündet, seine Kirche wolle eine Kirche der Armen sein. Und der politische und journalistische Mainstream gefiel sich darob in devotester Lobhudelei.   Aber... wenn man im Sinne Brechts die Fragen (und Erkenntnisse) eines lesenden Arbeiters im Hinterkopf hat, dann wird die päpstliche Verkündigung ganz schnell auf ihren Kern zurückgeführt...   Nach wie vor gefallen sich „die Kirchen" auch in ihrer nach 1945 behaupteten Rolle als Opfer des deutschen Faschismus (absichtsvoll als „Nationalsozialismus" bezeichnet) und vor allem als Widerständler gegen diesen...   Ein Blick in amtliches Schriftgut aus tiefster Nazi-Zeit aber offenbart in beiden Zusammenhängen sehr Aufschlußreiches (Verhandlungen des Reichstags, 4. Wahlperiode 1938, Bd. 460, S. 16):   Demzufolge waren seinerzeit die katholische Kirche und die evangelischen Landeskirchen die größten Grundeigentümer nach dem Staat (Reich und Länder) mit Land- und Forstbesitz im Wert von rund zehn Milliarden Reichsmark und daraus resultierenden jährlichen Erträgen von rund 300 Millionen Reichsmark. (Dieser Großgrundbesitz wurde unbeschadet in die Zeit nach 1945 „hinübergerettet"; selbst von der sowjetischen Besatzungsmacht und der DDR-Regierung nicht angetastet.)   Die genannten Kirchen waren generell steuerbegünstigt; für Schenkungen, Vermächtnisse usw. steuerbefreit.   Und obwohl die Hitler-Regierung für ihre Kriegsvorbereitungen jede Reichsmark benötigte, verhielt sie sich gegenüber der katholischen und den evangelischen Landeskirchen überaus großzügig. Die staatlichen Zuwendungen an jene wuchsen sogar. Und das sehr deutlich!   Vom Reich flossen im Jahre 1933 = 130 Millionen Reichsmark; 1934 = 170 Millionen Reichsmark; 1935 = 250 Millionen Reichsmark; 1936 = 320 Millionen Reichsmark; 1937 = 400 Millionen Reichsmark und 1938 = 500 Millionen Reichsmark.   Hinzu kamen pro Jahr insgesamt 85 Millionen Reichsmark von den Ländern (die sogenannten Staatsleistungen) sowie weitere sieben Millionen Reichsmark von den Städten und Gemeinden.   Um diese Summen richtig bewerten zu können, sollte man sich vor Augen halten, daß eine Reichsmark seinerzeit in etwa die Kaufkraft von heutigen zehn Euro hatte.   Siegfried R. Krebs

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Wer bin ich? | 1000 Fragen an mich selbst #7