Kino.to-Betreiber kontrollierten weitere Filmportale

Die Betreiber der abgeschalteten Webseite Kino.to haben mutmaßlich weitere Videostreamingplattformen betrieben. Die anderen Portale sollen movie2k.to und neu.to heißen. Zudem soll die Gruppe für die Inhalte auf Dateihostern verantwortlich sein.
Die Betreiber der abgeschalteten Webseite Kino.to sollen weitere Videostreamingplattformen betrieben haben, berichtet der Spiegel über Erkenntnisse der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft. So soll die Gruppe um den mutmaßlichen Gründer und Chef von Kino.to, Dirk B., auch hinter den Portalen movie2k.to und neu.to stecken. Zudem soll die Gruppe Dateihoster betrieben haben, auf denen die betreffenden Dateien gelagert waren.
Die Beschuldigten sollen die "dauerhafte und umfassende Schädigung der Film- und Fernsehwirtschaft" angestrebt haben, zitiert der Spiegel aus Justizunterlagen. Zudem hätten die Betreiber der Portale damit "die öffentliche Ordnung nachhaltig gefährdet".
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