Kinderehen: Berliner Parlamentarier (FDP) verbreitet die Unwahrheit - (Um die FDP zu schützen?)

Kinderehen: Berliner Parlamentarier (FDP) verbreitet die Unwahrheit - (Um die FDP zu schützen?) Marcel Luthe (39) ist seit 2016 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und spielt sich allzu gerne als Verteidiger der Werte unserer Gesellschaft auf.
Wie sehr sich Luthe mit den Werten unserer Gesellschaft - zu denen nun mal auch die Gesetze gehören - wirklich auskennt, wird im unten stehenden Screenshot deutlich.
Kinderehen: Berliner Parlamentarier (FDP) verbreitet die Unwahrheit - (Um die FDP zu schützen?) Nun werden sicherlich einige der Meinung sein, dass es auf einen Vollpfosten mehr nicht ankommen würde, da es in den Parlamenten ohnehin davon nur so wimmelt. Dem schließe ich mich nicht an. Schon deshalb nicht, weil ich es leid bin, von Idioten, Falschmünzern und Stümpern regiert zu werden.
Luthe stellt sich hier ein Armutszeugnis sondergleichen aus. Ab der Vollendung des 14. Lebensjahres gelten Menschen als Jugendliche und nicht mehr als Kinder. Demzufolge könnte es sich maximal um sexuellen Missbrauch von Jugendlichen handeln.
Doch damit nicht genug. In Deutschland dürfen Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr heiraten, falls keine geistige Unreife vorliegt. Darüber hinaus wird allen Jugendlichen ab dem 16. Lebensjahr das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung juristisch zuerkannt. Das schließt sexuelle Handlungen mit volljährigen Personen ein, insofern keine Missbrauchssituation (z.B. Schutzverhältnis) vorliegt, keine Zwangslage ausgenutzt wird oder es nicht um Prostitution geht. Ob das nun jemanden wie Luthe passt oder nicht: Das ist geltendes Recht in Deutschland und damit bindend.
Da sich Luthe offensichtlich der derzeitigen Debatte um in Syrien geschlossener "Kinderehen" wegen zu dieser Falschmünzerei hinreißen ließ, sei an dieser Stelle auf die Ursachen hingewiesen. Das ist allein schon deshalb angebracht, weil die Partei Luthes, die FDP, maßgeblich an der Entstehung der jetzigen Lage mitgewirkt hat.
Geschichte der Anerkennung von „Kinderehen“
Vor vier Jahren, am 12. November 2012, gaben die Staaten des Golf-Kooperationsrates bekannt, die tags zuvor in der katarischen Hauptstadt Doha gegründete „Nationale Koalition der syrischen Revolutions- und Oppositionskräfte“ als „legitime Vertretung des syrischen Volkes“ anzuerkennen.
Frankreich und die Türkei gaben am 13. und 15. November 2012 die Anerkennung der Koalition als „einzig legitime Vertretung des syrischen Volkes“ bekannt. Am 20. November folgte das Vereinigte Königreich, am 11. Dezember folgten Obama/Clinton, tags darauf die schwarzgelbe Regierungskoalition unter Merkel/Westerwelle.
Mit dieser Entscheidung ging die Anerkennung sogenannter Schariagerichte in den unter Kontrolle von Milizen der Islamischen Front stehenden Gebieten einher, die sich nicht an das in Syrien geltende Mindestalter von 17 Jahren halten, und in Flüchtlingslagern in Jordanien, dem Libanon und der Türkei, sowie in den Rebellengebieten Syriens Kinderehen und einen schwunghaften Mädchenhandel organisieren. ...
Kinderehen: Berliner Parlamentarier (FDP) verbreitet die Unwahrheit - (Um die FDP zu schützen?)
Das Foto zeigt den damaligen deutschen Außenminister neben Ahmad Mouaz Al-Khatib Al-Hasani und wurde unter der Überschrift, „Westerwelle wirbt für Anerkennung der syrischen Opposition“, auf dem Online-Portal seiner Partei veröffentlicht. Al-Hasani ist Anhänger des TV-Predigers Yusuf al-Qaradawi, den er als "unser großer Imam" bezeichnet, und dessen Fatwen Kinderehen, sowie die Ermordung von Apostaten und Homosexuellen durch syrische Milizionäre begründen.
Der kursiv gehaltene Textbeitrag stammt von A. Bierwirth.

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