Kinder-Los

Kinder-Los

Yerma

von Federico Garcia Lorca

 

Was 1934 in Spanien noch eine Provokation war, erscheint heute nicht mehr als gesellschaftlicher Aufreger: junge Frau (Yerma) will sich mit der Lustlosigkeit ihres Ehemanns (Juan) und mit der damit verbundenen Kinderlosigkeit nicht abfinden; schließlich tötet sie den Fortpflanzungsverweigerer. Kann man diese Geschichte von Garcia Lorca nach Emanzipation und Frauenbewegung, nach Pille, Sex ohne Reue und dem Familienmuster DINK (double income, no kids) noch auf die Bühne bringen? Andreas Kriegenburg beantwortete diese Frage offensichtlich mit „Ja“ und präsentiert in Dresden Garcia Lorcas „Yerma“ als ein choreographisches und chorisches Schaustück ...

Ausführliche Theaterkritik unter Schau.Bühne



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