Kartoffel Steckbrief

KartoffelKartoffeln nach der Ernte

Die Kartoffeln wachsen auf Äckern. Seit dem Jahr 1647 wird die Kartoffel auch in Deutschland angebaut. Die optimale Temperatur zum Wachsen liegt zwischen 18 und 20 °C. Die Erden, in der die Kartoffel angebaut werden soll, sollte fein krümelig, frei von Brocken und trocken sein. Es sollte eine geringe Luftfeuchtigkeit herrschen. Das größte Kartoffelanbaugebiet in Deutschland ist die Lüneburger Heide. Man kennt z. B. festkochende, vorwiegend festkochende und mehligkochende Kartoffeln. Der Stärkegehalt der Kartoffel hängt von der Sonneneinstrahlung ab.

deutscher Name: Kartoffel

wissenschaftliche Bezeichnung: Solanum tuberosum

englischer Name: Potatoe

Familie: Solanaceae (Nachtschattengewächse)

Hauptanbaugebiete in Deutschland: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern

bevorzugter Boden: leichter und tiefgründiger Boden, der gedüngt und nährstoffreich ist

Ernte: Juni (frühe Sorten) bis September (späte Sorten)

Lagerung: am besten gewaschen, kühl, dunkel und trocken lagern

Wuchshöhe: bis zu 1 Meter hoch

Anordnung der Blätter: wechselständig

Eigenschaft: es ist eine krautige Pflanze

Arten der Zubereitung: dämpfen, kochen, pürieren, stampfen, braten, backen, frittieren, gratinieren, grillen

alternative Bezeichnungen: Grumbeer, Erdapfel

Setzzeit: ab Ostern

Farbe der Blüten: weiß

Wuchsbreite: etwa 30 bis 40 cm

bevorzugter Standort: sonnig

Schädling: Kartoffelkäfer

Interessantes zur Kartoffel:

  • die deutsche Bezeichnung für die Kartoffel stammt von dem italienischen Begriff „Tartufolo“ab
  • andere Namen können auch sein: Ärpel, Bramburi, Bulwe, Erdapfel oder Erdtoffel
  • die heutigen Herbstferien wurden früher auch als „Kartoffelferien“ bezeichnet
  • die Kartoffel sollte vor dem Verzehr stets geschält werden, weil die Schale natürliche Abwehrstoffe, die die Pflanze vor Bakterien schützt, enthält
  • bei Magenbeschwerden oder Sodbrennen hilft Kartoffelsaft
  • beim Einkauf von Kartoffeln sollten Sie darauf achten, dass sie sauber und fest sind, einen erdigen Geruch haben, aber nicht muffig riechen
  • Deutschland importiert Kartoffeln auch aus Spanien, Israel oder Ägypten
  • auf der ganzen Welt gibt es insgesamt 5.000 verschiedene Kartoffelsorten
  • Kartoffeln werden auch als Futtermittel verwendet
  • aus den Kartoffeln kann man beispielsweise auch Papier, Alkohol, Kunstschnee, Pappe, Seife und Shampoo gewinnen
  • es gibt rote, weiße, gelbe, blaue und beinahe schwarze Kartoffelsorten
  • die größte Kartoffelforschungsstation der Welt (International Potato Center) befindet sich in Lima (Peru)

TIPP: Hier kann man ein fertig aufbereitetes Handout für ein Referat über die Kartoffel im Format DIN A4 günstig herunterladen:

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