Kaminholz – Buche und ihre Eigenschaften

Von Frank Hamm

Buche das klassische Kaminholz – Vorteile von Buche

Brennholz aus Buche zeichnet sich zum einen durch seinen sehr hohen Brennwert aus (2100 KWh/rm), aber auch durch sein besonders ruhiges und gleichmäßiges Abbrandverhalten.

Im Gegensatz zu Fichtenholz ist Kaminholz aus Buche in keiner Weise harzig, so dass das Buchenholz meist frei von Knackgeräuschen und ohne den daraus entstehenden Funkenflug verbrennt. Darüber hinaus hat Brennholz aus Buche den Vorteil, dass es stark Glut bildend ist und sich somit auch gut zum Grillen eignet. Tatsächlich ist Buchenholz das bei Köhlern bevorzugte Holz zur Herstellung von Holzkohle.

Kaminholz aus Buche lässt sich sehr gut verarbeiten. So sind die Spalteigenschaften des Holzes sehr gut (auch im Bereich von Astansätzen). Buche Brennholz sollte allerdings lange vor der Nutzung gelagert werden. Die Lagerzeitempfehlung von Buche Kaminholz liegt bei etwa 2 Jahren, da durch die hohe Rohdichte (720kg/m³) das Brennholz nur langsam seine Feuchtigkeit verliert.

Alles in allem ist Buchenholz als Brennholz ideal einsetzbar. Entsprechende Lagerzeit vorausgesetzt kann mit Kaminholz aus Buche der nächste Winter ohne Sorgen kommen.

Dafür wiederum gibt Buchen-Brennholz bei der Verbrennung ein sehr angenehmes Bild ab. Es gilt als beruhigend und eignet sich daher hervorragend für die Befeuerung eines Kaminofens im Wohnzimmer. Zudem entsteht bei der Verbrennung von Buchenholz ein aromatischer Geruch.

Kaminholz Buche – Vor- und Nachteile

Brennholz Buche Vorteile

  • Hoher Brennwert
  • Ruhiges, gleichmäßiges Brandverhalten
  • Gute Glutbildung

Kaminholz Buche Nachteile

  • Langsame Holztrocknung
  • schwer