Kaltherzige Betrachtungen

Ausbildung/Mitarbeiterqualifikation ist nach der Dürre der Krise in Unternehmen wieder vermehrt ein Thema. Wenn über die Verteilung der Ausbildungsbudgets diskutiert wird, kommen vielfältige Sichtweisen und Argumente zum Tragen.
Selbstverständlich ist das Thema Aus- und Weiterbildung in mehreren Dimensionen angesiedelt – persönliche Objectives im Rahmen des Mitarbeitergespräches, Qualifikation als Bewerbungs-Anreiz für potentielle Mitarbeiter usw.
Nichts desto trotz möchte ich aus der Sicht eines „Zahlenmenschen“ auf einen wesentlichen Aspekt hinweisen. Ausbildungsbudgets sind – wie alle Ressourcen eines Unternehmens – beschränkt. Daher unterliegen auch diese Budgets den Kategorien „Effektivität“ und „Effizienz“.
Primär geht es bei der Mittelzuteilung um die Effektivität (die Effizienz von Ausbildungsmaßnahmen zu messen ist ein eigenes Kapitel). Damit sind wir unweigerlich bei der Frage der strategischen Rolle einer Qualifikation und der daraus abgeleiteten Priorität.
Ich erinnere an die logische Kette in der Strategieentwicklung
Kaltherzige Betrachtungen
D.h. die notwendige Qualifikation der Mitarbeiter und die strategische Relevanz ergeben sich aus den Prozessanforderungen (Beispiel):
Kaltherzige Betrachtungen
Damit ist auch die Zuordnung der Budgetteile logisch konsistent ableitbar - auch wenn dieser nüchterne nutzenorientierte Zugang kaltherzig erscheinen mag.
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