Kaffee, Linux und eine Deutschstudentin

Kaffee ist alle

Es schneit oder regnet es? Ich glaube beides. Das ist ein guter Grund mal, wieder in die Tasten zu hauen. Der letzte allgemeine Blogeintrag liegt schon einige Zeit zurück. Ich komme einfach so selten zum Schreiben in letzter Zeit bzw. mir fällt so wenig ein. Ich sitze im Blackbean rum und habe gerade mein Netzwerk gekappt, um a) in Ruhe schreiben zu können und b) Strom zu sparen. UMTS ist so ein durstiger Zeitgenosse.

Mir ist heute aufgefallen, dass ich derzeit bei 2,5 Jahren Linux auf dem Desktop bin. Mit Ubuntu 09.04 ging es los. Jetzt bin ich bei 10.10, aber kann mich wegen dem Gnome und Unity-Ärger nicht zum Update durchringen. Ich bleibe erstmal eine Runde auf 10.10 sitzen und schaue mir die Richtung von Mint und Gnome 3 an. Man kann ja in virtuellen Maschinen spielen, wenn es mal Zeit zum Probieren wird.

Sie schreibt mit einem Füller. Einem richtigen Füller. Das habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Von Fernsehauftritten von Präsidenten mal abgesehen, die eine Unterschrift aufs Papier werfen und kurz darauf den Füller klauen. Für mich Grund genug, die junge Dame mal näher kennenzulernen und ihr ein Gespräch aufzudrängen... Sie studiert Deutsch in Jena und ich habe ihr zwei Stunden ihrer wertvollen Zeit geklaut. Es war eine angenehme und lustige Unterhaltung. Wir haben uns über Bücher, Menschen mit Migrationshintergrund, Dialekte, Deutschland, etwas Politik und natürlich Papier und Füller unterhalten. Jetzt darf sie auch wieder ihr Referat bearbeiten. Viel Erfolg fürs Studium junge Frau! Der Füller war übrigens ein alter Pelikan, den schon ihre Mutter benutzt hat. Manche Dinge sind unverwüstlich... damals...

Nächstes Café. Zwei Kerle und eine schöne Frau am Tisch. Was reden die Kerle? Bootmanager, Open Source, ALT-F4... Ich beobachte die Runde mal noch eine Weile. Auf jeden Fall haben alle drei einen Rechner mit. Was insgesamt zum lustigen Gesamtstand von 6 Rechnern im Café sorgt. Die anderen beiden Gäste neben mir haben auch schon Rechner ausgepackt.

Da habe ich doch gleich eine ganze Tafel Schokolade in mich hineingestopft. Mist... wenn man mal nicht aufpasst. Ich Trottel habe natürlich auch eine Doppeltafel genommen und so liegt jetzt die zweite Hälfte verführerisch auf dem Tisch. Milchschokolade 35% und 50%. Ah.... Sucht! Und wie das so mit Sucht ist... ist die andere Tafel nun auch schon auf 20% reduziert worden.

Was wollte ich eigentlich am Anfang vom Artikel schreiben? Achso, Linux war das Thema. Ich bin nur schon seit fast 3 Jahren ein Linuxjünger und es war eine Hassliebe bis vor Kurzem. Mich haben massive Grafikprobleme gequält, was dazu führte, dass der Rechner nach 1-2 Tagen entweder hing, der X Server starb oder die Grafik so kaputt war, dass ein Arbeiten unmöglich wurde. Erst ein Update des Treiberpaketes von einer Nicht-Ubuntu-Quelle löste meine Probleme: Glasens Blog. Ausserdem nervten Probleme mit dem Standby. Ich schicke mein Notebook immer nur schlafen und boote selten. So oft wie das Ding beim Einschlafen hing oder nicht wieder erwachte... arg. Hibernation geht immer noch nicht, also ein Standby auf die Festplatte. Wenigstens in den RAM geht es, auch wenn der Stromverbrauch hoch ist, so dass nach 24h das Notebook dann doch leer ist. Aber für die Arbeitsfortsetzung reicht es.

Nervig ist auch der höhere Stromverbrauch im Grundbetrieb. Hier gehen bis zu 5 Watt locker mehr aus dem Lüfter raus als bei Windows. Mit einigen Tricks bekommt man es runter, aber es ist sehr gefummelt.

Warum dann trotzdem Linux? Naja, ich lache nur noch über die Windows Viren und Trojaner Probleme. Da die Kunden meiner Firma als Zielsysteme ihrer Software oft auch Linux haben, ist man einfach näher dran an den Problemen und Herausforderungen. Zudem kann man auch mal ernsthaft einen Lasttest machen, weil kein Betriebssystem einem zwischenpfuscht. Ich überlege übrigens, ob man nicht Adobe auf Milliarden wegen vorsätzlicher Gefährdung der Internetsicherheit verklagen sollte.

Die leidige Diskussion über den Desktop, also Unity oder Gnome oder KDE ist zwar auch nervig und es stört, dass Gnome 2 nicht einfach mal weiterläuft, aber die Problemstellung hat man unter Windows auch. Vista und Win7 sehen ja auch komplett anders aus und Win8 erfindet das Rad auch neu. Man kann zwar oft zurückschalten, aber es ist nicht ärgerfrei.

Was plagte mich noch? Soundprobleme mit Skype und speziell dem Mikro. Skype hing auch immer mal. Aus Sicht der Software fehlt mir eigentlich nur Fixfoto als Fotobearbeitung. Das gute Ding muss halt in einem eingesperrten XP leben. Unpraktisch, aber es geht. Test mit dem Internet Explorer kann man auch prima in einer VM machen. Man braucht sowieso im Regelfall IE 7,8,9 und das geht nur mit VMs.

Und deswegen gilt: "Never touch a running system!" und ich hocke jetzt auf meinem 10.10 bis... bis ich die Schnauze voll habe oder irgendwas nicht mehr 10.10 unterstützt.

Ich sitze nun wieder zu Hause und nach einem Einkauf bei Tegut und der obligatorischen Teedrogenparty gleich nebenan, ist es jetzt Zeit für Abendbrot. Wir werden uns Nudeln machen, denn ich hatte heute noch nix Warmes, ausser Kaffee. Ist eigentlich jemandem schon mal aufgefallen, dass die eine Mitarbeiterin der Teedrogenhandlung fast wie Rachel Maddow aussieht (besonders auf den Bildern mit Brille)? Die Dame macht eine Nachrichtensendung auf MSNBC.

Schönes Wochenende noch!


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