Jürgen Rath - Ein Nordsee-Krimi

Jürgen Rath - Ein Nordsee-Krimi

272 SeitenMaße: 125 x 196 mmBroschur ISBN: 978-3-86680-964-2 1. Auflage 27.04.2012

Infos zum Autor: Jürgen Rath ist gelernter Seemann mit Kapitänspatent, promovierter Historiker und Personalmanager. Er hat sich im vergangenen Jahrzehnt einen Namen als Schifffahrtshistoriker und Sachbuchautor gemacht. "Nordhörn" ist sein erster Kriminalroman  Buchinfo:Nicht gerade eine Traumaufgabe für Aushilfsarchivar Steffen Stephan: das verlotterte Archiv der Inselgemeinde Nordhörn auf Vordermann bringen. Im Winter. Auf einer sturmumtosten Nordseeinsel, auf der das Wirtschaftswunder auch 1959 immer noch nicht angekommen ist. Wenn wenigstens die Einheimischen etwas zugänglicher wären. Aber nein, irgendwie scheint sich hier jeder davor zu fürchten, dass Stephan im Archiv etwas Belastendes entdeckt. Als er erfährt, dass sein Vorgänger vor drei Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist, wird ihm langsam mulmig. Doch als pflichtbewusster Beamter macht Stephan unbeirrbar weiter. Bis die Verbindung zum Festland vom Eisgang unterbrochen wird und die Feindseligkeit in offene Gewalt umschlägt. Stephan wird gejagt. Auf einer Insel!  Meine Meinung:

Ein wirklich gelungener Krimi. Nordhörn, ein Krimi auf einer Insel und das noch in der Winterzeit. Der Autor schafft es, ein gelungenes Bild einer Nordseeinsel im Winter zu zeichnen. Es wird nicht nur das Eigenbrödlerische Leben der Insulaner aufgezeichnet, sondern auch die Begebenheiten im Winter mit einer atenberaubenden Kulisse.Jürgen Rath erzählt die Geschichte eines Festlandbewohners, der durch seine Arbeit als Archivar für drei Monate auf die Insel geschickt wird.Eigentlich hat er es schwer Anschluss zu finden, aber so sind Insulaner nun mal. Auswärtige müssen sich ihren Stand hart erkämpfen. So auch der Archivar Stephan Steffen. Eigentlich will er nur seine Arbeit machen und wird immerzu argwöhnisch behandelt. Immer mehr sonderbare Anmerkungen bekommt er von den Insulanern und wird geradezu in einem Strudel gezogen, den er vielleicht selbst gar nicht entdeckt hätte. So wird sein Leben auf der Insel immer gefährlicher und das, als auch die Festlandfähre nicht mehr fährt. Aber er ist nicht allein und bekommt auch Hilfe.Ein flüssiger und leicht zu lesender Schreibstil führt mich durch das Buch. Spannend und rätselhaft bist zur letzten Seite. Erstaunlich, das man hier nicht schon viel früher auf den Täter kommt. Immer wieder ist man überrascht, wie der Autor das schafft, die Spur in eine andere Richtung zu führen. Gut ist natürlich auch hier, das Schreiben aus der Sicht von Stephan, dem Opfer. Dieser macht sich auch immer wieder Gedanken und grübelt über die Ereignisse und Worte der Nebenfiguren nach. Das lässt einen Mitfiebern und die Situation miterleben.Fazit: Ein wirklich tolles Buch für musige Stunden. Eine Empfehlung, die sich lohnt.
Ich Danke dem Sutton- Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplares. Gerne wieder!


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