Johann Wolfgang Goethe – Gedicht

Der Tod der Tanne

Knecht Ruprecht peitscht im Winterwalde
die Försterbuben wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie rüde abgeschlagen wird.

Noch hofft sie. Sie lauscht bang hinaus.
Doch dann – zu spät! Gleich ist es aus!
Dort schreit die Säge, und die Axt ertönt!
„Erbarm dich, Förster!“ Doch der Förster höhnt:

„Ich hack den Fuss dir ab! Ich hau dich breit!
Du bist des Todes! Weihnachtszeit!“
So geht’s der Tanne, wenn der Mensch es will.
Jetzt steht sie hier im Zimmer, tot und still.



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
UISCOM Digitalpiano | 88 halbgewichtete Tasten für Anfänger
wallpaper-1019588
Packliste Radtour 1 Woche oder mehr in Thailand
wallpaper-1019588
Mit dem Fahrrad am Flughafen Bangkok: So geht es nach der Landung weiter
wallpaper-1019588
Wird man im Herbst schneller krank?