Joan Colom in Barcelona

Bis zum 29. Oktober präsentiert die Fundación Colectania eine Sammlung der Lieblingswerke des einflussreichsten Fotografen der 50er und 60er Jahre, Joan Colom. Die Fotografien gehören zu einem Album, das der Fotograf dem Galeristen und Kunstkritiker Joseph Maria Casademont schenkte, und von der Fundación Foto Colectania im Jahr 2004 aufgekauft wurde.

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Die Fotografie ist eins der wichtigsten Medien der Geschichte der Moderne, weil man in ihr den Puls der Zeit am besten nachvollziehen kann; anhand der Mode, den Objekten, den Haltungen, der Landschaft etc. Deshalb sind fotografische Archive heute nicht nur wichtig wegen der Werke, die sie beinhalten, sondern weil sie auch historisches Zeugnis über eine bestimmte Zeit abgeben. Die Fotografie von Joan Colom zeigt jene besondere Zeit in Barcelona, nämlich des Ravals im Jahr 1958, als er sich Interesse für jenes Viertel zeigte, dass auch als Chinesenviertel bekannt war.

Colom fängt die Subwelt dieser marginalisierten Lebensform mit all ihren Persönlichkeiten und Figuren auf beachtenswerte Weise ein. Mit den 76 Schwarzweiss-Fotografien schafft Colom eine soziale Chronik eines Viertels, das im Sumpf der Prostitution und Arbeitslosigkeit versinkt. Die Fotografien sind realistisch und geben ein akkurates Bild einer Zeit in der der Franquismo die Moral konditionierte.

Das Unglaublichste an dieser Fotografieausstellung ist die Tatsache, dass Colom diese Fotos mit versteckter Kamera schießen musste, da die Freier aus höheren Klassen stammten und die Transaktionen, die auf der Straße stattfanden, nur im Viertel zugelassen waren. Außerdem passten die Prostituierten und ihre Beschützer auf die Intimität des Sektors und ihrer Klienten auf. Aus diesem Grund sind viele Fotografien angeschnitten, und es fehlen die passenden Gesichert.

Colom macht eine wahre soziale Studie mit dieser Fotografieserien, mit Bildern auf denen Paare mit interessanten lasziven Gesten zu sehen sind, bis hin zu Bilder der Unschuld, wie die eines Jungen in einem Hauseingang.

Auch gibt es ein nostalgisches Element in seinen Fotografien, in denen eine Stadt zu sehen ist, die heute nicht mehr existiert.

Joan Colom wurde 1921 in Barcelona geboren. Er studierte Buchhaltung und begann in den 50er Jahren zu fotografieren. 1957 trat er der Agrupación Fotográfica de Cataluna bei und in den 60ern ist er Gründungsmitglied der Kunstgruppe „El Mussol“, in einer Zeit wo er auch die meisten Fotografien schießt, die in dieser Ausstellung zu sehen sein werden.

Mehr Information unter: http://www.colectania.es/index.php?i=1&p=2

 


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