Jintao Obama und Hu Barack

Da schreit er laut, wenn Regimekritiker in China eingesperrt werden, der Friedensfürst in Washingtion D.C. Und doch könnte Barack Obama der kleine Bruder von Hu Jintao sein, Staatsoberhaupt und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas.
Was die beiden verbindet? Na, wer nicht passt, wird weggesperrt. In China Regimekritiker wie Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo, in den USA - so man denn seiner habhaft wird - Wikileaks-Gründer Julian Assange.
Und so wie es in China im Grunde kein richtiges Gesetz für die Inhaftierung Liu Xiaobos gibt, existiert in den USA kein Gesetz, das unter Strafe stellen würde, dass Wikileaks und Gründer Julian Assange enthüllt haben, wie frührer George W. Bush und jetzt Barack Obama die Welt sehen und mit ihr umgehen.
Und da es so ein Gesetz nicht gibt, ist Obama ebenso kreative wie Hu, sein Bruder um Geiste - und tut das, was die USA immer tun, wenn sie jemanden einsperren wollen, der nichts Böses getan hat: Man versucht etwas zu basteln, was man "Conspiricy" nennt, zu deutsch "Verschwörung". Und wegen Verschwörung, so berichtet die New York Times. So nennt Kollege Hu das auch, was Liu Xiaobo getan haben soll. Und bei Bruder Obama wäre es Verschwörung, wenn Julian Assange seine Informanten überredet hätte, ihn zu informieren. Das soll Obamas Justizministerium jetzt in die Reihe bringen.
Eine durchaus übliche Methode übrigens im Land "mit Freiheit und Gerechtigkeit für Jedermann". Besonders oft und gerne gegen Schwarze und Latinos eingesetzt, die zwar nichts verbrochen haben, man aber gerne einsperren würde.
Da gab es mal den Fall eines vergewaltigten weißen Mädchen 30 Meilen südlich von Washington. D.C. - und natürlich fand der zur Wiederwahl anstehende Sheriff binnen weniger Stunden einen jungen Schwarzen, den der auf das Amt des Bezirksstaatsanwalts spekulierende Ankläger nur zu dankbar als Täter annahm.
Als sich während der weiteren Ermittlungen herausstellte, dass der Junge ein Alibi hatte, steckten die wackeren Gesetzeshüter einen Gewohnheitsverbrecher zu ihm in die Zelle mit dem Auftrag, den unschuldig eingekerkerten zur Planung eines Ausbruchs zu überreden. Wie durch ein Wunder erfuhren Sheriff und Staatsanwalt von dem Plan und der unschuldige Schwarze wurde angeklagt und zu einer Haftstrafe verurteilt - wegen "Conspiricy" - "Verschwörung.
Der aufschreiber ist gespannt, ob Chinas Staatspräsident Hu Jintao beim nächsten Treffen mit Bruder Obama die Menschenrechte in den USA anmahnt.
Letzte Hoffnung bleibt, dass die britische Justiz die Posse nicht mitmacht. Denn der neue Prime Minister Ihrer Majestät, David Cameron, möchte ja im Gegensatz zu Tony Blair nicht als Pudel der USA verspottet werden...

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