Jetzt in Frankreich auch in der Hauptsaison preiswerten (Camping-) Urlaub machen

Hallo liebe Freundinnen und Freunde der Regenbogenkombüse,

gehören Sie zu den Glücklichen, die bereits oder demnächst Urlaub haben? Wir müssen uns ja leider noch bis Anfang Oktober gedulden. Und dann wird es, wie es momentan aussieht, aufgrund eines nicht verschiebbaren Termins dieses Mal nicht nach Frankreich gehen. Schade, aber wie die Franzosen sagen: C’est pas grave! – Im nächsten Jahr wird uns von Frankreich niemand fernhalten!

Campingurlaub in Frankreich, Urlaub in Frankreich

Der Mont-Saint-Michel

Wenn Sie, liebe Freundinnen und Freunde der Regenbogenkombüse, hinsichtlich Ihres Urlaubsziels noch unentschlossen sind, möchte ich Ihnen unser wunderschönes Nachbarland wärmstens ans Herz legen. Warum? Das können Sie u.a. hier und hier nachlesen.

Frankreich Urlaub, Île de Noirmoutier, Côte de Lumière, Vendée

Île de Noirmoutier 

Der eine oder andere von Ihnen wird jetzt vielleicht einwenden, dass in Frankreich momentan (wie auch in Deutschland) Hauptsaison herrscht. Stimmt. Außerdem präsentiert sich Frankreich im  europäischen Vergleich in Bezug auf die Übernachtungskosten und die Urlaubsnebenkosten nicht gerade als “Billigurlaubsland”. Günstiger Urlaub machen kann man laut einer aktuellen Untersuchung des ADAC in Bulgarien, in der Türkei, in Kroatien und in Spanien. Selbst am Timmendorfer Strand kostet ein Eis weniger als in Sète oder Saint-Malo. Wer den gesamten Vergleich des ADAC anschauen möchte, kann das hier und hier tun.

Campingurlaub in Frankreich, Urlaub in Frankreich, Wohnwagen Westfalia Columbus.

Günstig übernachten kann man auf den Campings Municipaux.

Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass ein Urlaub in Frankreich auch in der Hauptsaison nicht die Welt kosten muss. Sofern man einige Punkte, die ich Ihnen im Folgenden aufliste, beachtet:

  1. Was die Übernachtungspreise angeht, gibt es in Frankreich ein deutliches Nord-Südgefälle. In der Provence und an der Côte d’Azur ist es teurer als nahe der belgischen Grenze oder in Aquitanien. Die Bretagne und Normandie kann man, sofern man ein Übernachtungsziel direkt am Meer sucht, ebenfalls dem Hochpreissegment zuordnen. Auch das Elsass hat sich auf den Ansturm deutscher Touristen mit hohen Preisen gut für die Saison gewappnet. Besser ist es, die klassischen Sommerziele zu meiden und im Landesinneren ein schönes Plätzchen zu suchen. Die Auvergne, das Jura, Franche Comté, Limousin oder Centre, die Region Champagne Ardenne und Lothringen haben ebenfalls sowohl landschaftliche wie auch  kulturelle Reize zu bieten.
  2. Campingurlaub kommt immer günstiger als das Hotel oder eine Ferienwohnung, egal ob man mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil unterwegs ist. Auf vielen Campingplätzen kann man zudem Chalets oder Wohnwagen mieten. Gerade Besitzer von Haustieren,die ihre vierbeinigen Lieblinge mit in den Urlaub nehmen möchten, können sich in Frankreich gut aufgehoben fühlen.
  3. Viele französische Campingplätze bieten gerade in der Hochsaison ein nicht kostenpflichtiges oder nur wenig in die Urlaubskasse einschneidendes  Unterhaltungsprogramm für die Kids an. Da weiß man als Elternteil seine Kinder bei den Animations gut versorgt und hat auch mal Zeit für sich.
  4. Besitzer von Wohnmobilen können meist doppelt sparen, weil die Übernachtung auf einem Wohnmobilstellplatz noch immer deutlich günstiger als die auf dem Campingplatz ist. Im Landesinneren und in den touristisch weniger erschlossenen Regionen kann man oft sogar auf den von den Gemeinden ausgewiesenen Wohnmobilstellplätzen umsonst übernachten. Eine Karte (auch mit kostenlosen) Wohnmobilstellplätzen gibt es, nach Regionen unterteilt, z. B. hier.
  5. Mit ein bisschen Vorlauf kann man bei France Passion  für 29 € eine Vignette buchen und mit dem Wohnmobil bis zu 24 Stunden bei vielen Landwirten und Weinbauern im ganzen Land umsonst übernachten.
  6. Auf den von den Gemeinden oder Städten betriebenen Campingplätzen (Campings municipaux) kommt man mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil auch in der Hochsaison günstig unter. Ein Netzwerk von 2000 Muni finden Sie hier.
  7. Essen gehen ist in Frankreich  zwar toll, aber meist eher teuer. Als Selbstversorger (mit gelegentlichem Restaurantbesuch) ist man, meiner Meinung nach,  in Frankreich am besten aufgehoben. Auf den Wochenmärkten kann man sich gut mit frischem Obst und Gemüse nach Saison und mit lokalen Spezialitäten eindecken. Im Supermarkt ist es meist teurer. Allgemein sind die Lebensmittelpreise in Frankreich um etwa ein Drittel höher als bei uns. Gute Qualität zu bezahlbaren Preisen gibt es in den Discountern, die inzwischen sogar in jeder Kleinstadt angesiedelt sind. Aldi und Netto finde ich nicht so attraktiv. Lidl und Leader Price haben dagegen  ein breites wie bezahlbares Allgemeinsortiment, recht gutes Obst und Gemüse und mitunter Wein von erstaunlicher Qualität. Die Discounterkette Leader Price hat im letzten Jahr den Besitzer gewechselt und präsentiert sich jetzt vieler Orts als “Nobeldiscounter”. Das Angebot von insbesondere Käse und Wein ist  beachtlich, sodass es sich lohnt, dort einmal vorbeizuschauen. Brot kauft man dagegen am besten beim lokalen Bäcker.
  8. Wie in Deutschland sind die Trinkwassernetze in Frankreich inzwischen so gut, dass man in den meisten Regionen das Leitungswasser  problemlos trinken kann und nicht auf das teure Mineralwasser aus dem Supermarkt  zurückgreifen muss. Viele Franzosen tragen eine kleine  Mineralwasserflasche mit sich herum, die sie über den Tag immer wieder mit Leitungswasser auffüllen. Ein Spartipp, den man mühelos befolgen kann.
  9. Im Juli und August ist auch die Flohmarkt-Hochsaison in Frankreich. Dort kann man sich für wenige Euros mit Büchern, Kleidungsstücken, Taschen und kleinen Haushaltsgegenständen für den Alltag eindecken.
  10. An den Tankstellen gibt es Preisunterschiede von mitunter mehr als 10 Cent pro Liter. Am günstigsten tankt man in Frankreich an den Tankstellen der großen Supermärkte. Esso betreibt mit Esso Espress eine landesweite Kette mit Kartentankautomaten, die preislich meist auf dem Niveau der Supermarkttankstellen liegen. Bezahlen kann man dort mit VISA oder Mastercard.
Marina Saint-Valery-sur-Somme, Frankreich Urlaub, französische Küche, Picardie, Bucht der Somme

Jachthafen von Saint-Valery-sur-Somme 

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser der Regenbogenkombüse, demnächst in den Urlaub starten, wünsche ich Ihnen Bonne route und Bonnes vacances!

Ihre Heike Kügler-Anger


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