Jahrescharts der Redaktion 2018: Musik – Die Österreich-Edition

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Jahrescharts der Redaktion 2018: Musik – Die Österreich-Edition

Natürlich hat die pressplay-Musikredaktion auch in diesem Jahr wieder die Jahrescharts mit den größten heimischen Acts für euch. Wir verraten wer aus unserer Sicht für die besten Songs 2018 verantwortlich ist. 

Die Österreicher des Jahres

Jahrescharts der Redaktion 2018: Musik – Die Österreich-Edition

Wir lieben Bilderbuch! Die Band zeigt sich auf ihrem neuesten Streich mea culpa so experimentierfreudig wie erwartet. Es ist ihnen erstmals gelungen, die Ikonen, die sie geschaffen haben (die Musiker der Band Bilderbuch und die Band als Ganzes), für sich alleine stehen zu lassen. Das neue Album ist dabei sicher keine Rückkehr der ehrlichen Rockmusik aus Kremsmünster. Dafür Musik, die gegenwärtige Ideen verarbeitet. Ohne Rücksichtnahme auf Wahrhaftigkeit, aber dafür mit überraschend viel Weltschmerz. Die Liebe wird immer größer.


Die besten heimischen Alben 2018

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Spätestens seit diesem Sommer ist die Wiener Band FLUT mehr als nur ein Geheimtipp. Generell erinnert die Band an vieles, das man vielleicht irgendwo schon mal gehört hat und gleichzeitig ist ihr Sound so innovativ und neu, dass man sich da dann doch nicht mehr ganz so sicher ist. Ihr Album Global ist abwechslungsreich, tanzbar, regt tiefe Sehnsüchte, von denen man vielleicht noch gar nicht wusste, das man sie überhaupt hat und ganz oft ist es auch einfach nur wunderschön!

Die sechsköpfige Wiener Band Buntspecht konnte in diesem Jahr erstmals Tourluft im deutschsprachigen Raum schnuppern, nachdem sie Anfang des Jahres ihr Debütalbum veröffentlicht hatte. Mit ihrer Einzigartigkeit und Sympathie überzeugten sie ihr Publikum. Mittlerweile haben sie vor Allem in ihrer Heimat Wien eine fundierte Fanbase generiert, die gespannt auf das zweite Album wartet, welches im April 2019 erscheinen soll.

Das zweite Studioalbum von The Crispies bringt eine starke Stilveränderung in die Richtung der modernen, elektronischen Musik. Trotzdem kann die Wiener Band ihrem Stil treu bleiben und beweist vor allem durch unglaublich energiegeladene Live Shows, dass sie sich mittlerweile zu einem bedeutenden Player in der Österreichischen Musikszene gemausert haben.

Falcosüssgott ist zurück. Yung Hurn hat sich im Jahr 2018 nicht nur zu einer Ikone des Genres des Cloudraps entwickelt, sondern ist mittlerweile unbestreitbar der einflussreichste und bedeutendste Österreichische Solokünstler unserer Zeit (wenn nicht aller Zeiten). Auch wenn das Genre unter Musikfans und Experten insgesamt äußerst umstritten bleibt, so spricht sein Erfolg für sich: Rekordzahlen beim Albumverkauf, alle Konzerte der Tour restlos ausverkauft – Yung Hurn wurde in diesem Jahr zur Legende und muss auch als solche gefeiert werden! Natürlich darf man in dieser Kategorie auch Mavi Phoenix nicht vergessen. An ihr gab es an diesem Jahr definitiv kein Vorbeikommen.


Die Songs des Jahres

Speaking of Mavi Phoenix: Die Musik der Künstlerin geht einfach ins Ohr. Seit spätestens diesem Jahr wird die Musikerin nun auch endlich rauf und runter gespielt. Sie bricht mit gängigen Vorurteilen, nimmt mit einer Mischung aus Hiphop und urban Pop das Ruder selbst in die Hand. Dabei ist sie nicht nur kompromisslos, sondern vor allem authentisch. Ihr Song Bite zählt zu einem der besten in diesem Jahr.

Nachdem der amerikanisch-österreichische Solokünstler jahrelang ausschließlich englische Songs herausgebracht hatte, wagte Left Boy diesen Sommer mit Bitte brich mein Herz nicht Baby erstmals einen Versuch auf Deutsch. Das Ergebnis, eine dancy Liebeserklärung in Form eines Popsongs schlug ein wie eine Bombe und wurde prompt zu einem absoluten Sommerhit und schließlich auch zu einem der meistgehörten Songs des Jahres.

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Autor

Nina Tatschl

Aufgabenbereich selbst definiert: Redakteurin mit Harmonie versprühenden (Frauenquoten-) Charme. Findet die Formulierung “Words and Music – My only Tools” (Wood) prägend.


 

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