Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit (28.05)

Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit (28.05)

TERRE DES FEMMES fordert von der zukünftigen ägyptischen Regierung, weibliche Genitalverstümmelung zu stoppen Berlin, 24. Mai 2012. Anlässlich des internationalen Aktionstags für Frauengesundheit, zieht TERRE DES FEMMES Halbzeitbilanz der Unterschriftenaktion an die ägyptische Regierung, weibliche Genitalverstümmelung konsequent unter Strafe zu stellen. Bereits mehr als 3.000 Personen unterstützen die Forderung nach einem ausnahmslosen Verbot der Praxis in Ägypten sowie nach Durchführung landesweiter Sensibilisierungskampagnen. ?Dies ist ein eindeutiges Zeichen an die ägyptische Regierung?, betont Irmingard Schewe-Gerigk, Vorstandsvorsitzende von TERRE DES FEMMES. ?Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung, die weder durch Tradition, finanzielle Interessen oder religiöse Argumente zu rechtfertigen ist.? Die von TERRE DES FEMMES gesammelten Unterschriften werden im Herbst 2012 an die ägyptische Botschaft in Berlin übergeben. In Ägypten sind über 90% der Mädchen und Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen. In Ägypten werden drei Viertel aller Genitalverstümmelungen von medizinischem Personal durchgeführt. Zwar existiert in Ägypten ein Gesetz, das die Praxis verbietet, doch ist sie weiterhin straffrei, wenn ärztlich bescheinigt wird, dass die Genitalverstümmelung ?medizinisch notwendig? sei.

Dabei mindert die Durchführung der Beschneidung durch medizinisches Personal nicht die langfristigen gesundheitlichen Folgen, die bis zum Tod führen können. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verurteilt die Beteiligung von medizinischem Personal an der Beschneidung. ?Mädchen und Frauen weltweit müssen endlich besser vor geschlechtsspezifischer Gewalt geschützt werden?, fordert Schewe-Gerigk. Gewalt ist die häufigste Ursache für Gesundheitsprobleme von Mädchen und Frauen: 150 Millionen Mädchen und Frauen sind von Genitalverstümmelung betroffen und leiden unter den schwerwiegenden, langfristigen Folgen. Dazu gehören Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Schmerzen bei der Menstruation, wiederkehrende Infektionen, Zysten, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr sowie erhebliche Schwierigkeiten bei Schwangerschaft und Geburt.



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