Innerhalb von einem Tag von Rio Dulce nach Útila

Im Vergleich zu den bisherigen Grenzübergängen erschien uns die Grenze zwischen Guatemala und Honduras auf unserem Weg von Rio Dulce nach Útila am wenigsten befahren und mit den wenigsten Möglichkeiten zum Grenzübertritt. Obwohl die Route sicherlich täglich von zahlreichen Travelern genutzt wird, gibt es keinen direkten Bus von Rio Dulce nach Útila, bzw. La Ceiba.

Günstige Chicken Busse vs. teures Shuttle

Für alle mit starken Nerven und noch kleinerem Budget als unseres ist die Strecke mit Chicken Bussen zu meistern. Allerdings gleicht es bei dieser Wahl eher eine Lotterie, ob man die letzte Fähre nach Útila um 16:00 Uhr erreicht.

Fähre auf dem Weg von Rio Dulce nach Útila

Des Weiteren muss man mit etwas Pech längere Zeit in San Pedro Sula verbringen, das immerhin nur noch die zweitgefährlichste Stadt der Welt sein soll, oder in La Ceiba übernachten, wenn man eben die letzte Fähre nach Útila verpasst.

Im Nachhinein betrachtet müssen wir mal wieder gestehen, dass nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird und wir einen Aufenthalt in San Pedro Sula oder eine Nacht in La Ceiba mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit überlebt hätten. Das schlechte Image von Honduras hatte einfach zu viel Eindruck auf uns gemacht.

Mit dem Touri-Shuttle von Rio Dulce nach Útila

Der Anbieter Roneey Tornabe hat die Marktlücke erkannt und bietet diverse Shuttles von und nach Honduras in die Nachbarländer an. Vom Rio Dulce nach La Ceiba bezahlt man dafür aber auch stolze 60 US-Dollar pro Person, aber dafür wird das Erreichen der Fähre nach Útila garantiert. Von Puerto Barrios zahlt man übrigens nur noch 50 US-Dollar.

Nach einiger Verwirrung um den Start (telefonisch wurde uns Donnerstag gesagt, während auf der Homepage und per Mail der Mittwoch genannt wurde) stiegen wir Mittwoch morgens in das Shuttle. Der Fahrer wartete bereits auf uns, was eine angenehme Abwechslung zu den Shuttles in Guatemala war.

Bis nach Puerto Barrios waren wir auch die einzigen beiden Passagiere, aber dort stiegen insgesamt weitere sechs Personen zu. Nichtsdestotrotz war dieses Shutte das bisher komfortabelste unserer gesamten Reise und ich hatte endlich einmal Beinfreiheit.

Grenzübertritt von Guatemala nach Honduras

Vor dem Häuschen der Migration in Guatemala ließ uns der Fahrer das erste Mal aussteigen. Der Reihe nach durften wir eintreten und holten uns überraschenderweise jeder einen Ausreisestempel ab. Überraschend deshalb, weil Guatemala und Honduras beide zur CA-4-Region gehören und wir eigentlich dachten, dass wir keinen Stempel erhalten würden. Übrigens werden definitiv keine Gebühren fällig!

Danach ging es einige Zeit weiter zur Migration von Honduras, wo eine offizielle Gebühr von 3 US-Dollar entrichtet werden muss. Alternativ kann man übrigens auch in Lempiras oder Quetzales bezahlen, wobei Quetzales aufgrund des schlechten Wechselkurses nicht zu empfehlen sind.

Die nächste Überraschung stand bereit, denn auch zur Einreise nach Honduras gab es einen Stempel in den Pass. Dieser wurde versehen mit dem spätesten Datum unserer möglichen Ausreise, da wir für den gesamten Aufenthalt in der CA-4-Region lediglich 90 Tage zur Verfügung haben. Kurioserweise erhielten Marie und ich auch optisch verschiedene Stempel, was allerdings laut unserer Nachfrage kein Problem darstellen soll.

Geldwechsel und neugierige Grenzbeamte

Mittlerweile haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, etwas Geld an der Grenze bei Geldwechslern umzutauschen. Der Nachteil der oft schlechten Kurse wird durch den großen Vorteil wettgemacht, dass wir bereits etwas der einheimischen Währung in der Tasche haben und dadurch oft Geld sparen können.

Hierfür schauen wir uns am Abend vorher den offiziellen Wechselkurs an, damit wir einigermaßen vorbereitet sind. An der Grenze zwischen Guatemala und Honduras wurde uns ein dermaßen guter Wechselkurs angeboten, dass wir uns fast ärgerten, nicht noch mehr guatemaltekisches Geld zu haben.

Nachdem wir die ersten Lempiras in der Tasche hatten und alle einen honduranischen Stempel hatten, fuhren wir weiter, bis wir am nächsten Grenzposten gestoppt wurden. Der freundliche Polizist kontrollierte unsere Ausweise und grinste dabei dermaßen irre, dass wir nicht wussten, ob er freundlich ist oder irgendwas im Schilde führte. Dazu fragte er auch jeden einzeln mit eben diesem diabolischen Grinsen, ob er denn auch Spanisch spreche. Letztlich war die Kontrolle aber nach zwei Minuten beendet und wir setzten unsere Reise Richtung La Ceiba fort.

Klare Empfehlung für das Shuttle von Rio Dulce nach Útila

Sehr rechtzeitig kamen wir am Hafen von La Ceiba an, um die Fähre nach Útila zu erreichen. Dank dieses tollen Services war es uns möglich die Strecke von Rio Dulce nach Útila in nur einem Tag zu absolvieren. Und das auch noch mit einem angenehmen Komfort.

Wie oben bereits angemerkt, gibt es auch noch andere Möglichkeiten, allerdings ohne die Garantie, die Strecke an einem Tag zu schaffen. Aus Kostengründen und aus Abenteuerlust würden wir das nächste Mal vielleicht die Chicken Busse bevorzugen, aber mit dem Shuttle von Roneey Tornabe kann man nichts falsch machen.


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