Independence Day 2 – Wiederkehr [Film]

Independence-Day-2-poster.jpgTitel: Independence Day 2 – Wiederkehr
Regie: Roland Emmerich
Drehbuch: Carter Blanchard, Dean Devlin, Roland Emmerich

Produktionsland: USA
Dauer: 120 Minuten
Erscheinungsdatum: 2016
Altersfreigabe: FSK 12

Log-Line:
Die Nationen der Erde haben sich zusammen getan und ihre Alien-Technologie verbessert, um einer zu erwartenden Rückkehr der Invasoren ein gewaltiges Verteidigungsprogramm für ihren Planeten entgegen setzen zu können. Aber nichts kann die Menschheit auf die fortschrittliche und nie zuvor dagewesene Macht der Aliens vorbereiten. Allein die Genialität einiger mutiger Männer und Frauen kann die Welt vor dem nahenden Untergang retten. 

Meine Meinung:
Als absoluter Fan des ersten Teils vom Jahre 1996 war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortsetzung, auch wenn ich dieser mit einer ordentlichen Portion Skepsis gegenüber saß. Ich habe mir daher nicht allzuviel erwartet und wurde daher nicht (allzutief) enttäuscht.

Die Idee, die Fortsetzung in Echtzeit 20 Jahre nach dem Kino-Klassiker anzusiedeln finde ich toll! Auch als ich erfahren hab, dass viele vom ersten Teil (vor allem bei diejenigen, von denen man heute so gut wie nichts mehr hört wie Jeff Goldblum oder  Bill Pullmann) wieder dabei sind, ging ich aus Solidarität ins Kino. Allein Brent Spiner (aka DATA von Star Trek!) macht wieder mit (Obwohl ich wirklich der Meinung war und es eigentlich ziemlich offensichtlich war, dass er im ersten Teil gestorben ist)! Wie auch immer. Die Voraussetzungen für eine interessante Fortsetzung waren mehr als gegeben, aber an der Story hakte es … ziemlich gewaltig sogar!

Man versuchte Stimmung aufzubauen, doch ging diese recht bald wieder flöten. Ich hätte z.B. gerne mehr über die Bodenkämpfe in Afrika erfahren, das wäre sicherlich intereesant gewesen – aber es bleibt bei einem Miniplot. Auch hier bleibt man beinahe ausschließlich aus Sicht der US-Amerikaner. Die Menschheit ist nach der ersten Invasion zusammengewachsen, das hätte man noch intensiver darstellen können, gerade in der heutigen Zeit des Terrorismus, Islamismus, Faschismus. Auch die soziologische Entwicklung vermisse ich hier ziemlich. Die gestrandeten Aliens werden in einer Gefängniskammer dargestellt, die beinahe die ganze Zeit in Stasis verbracht haben – so kann man sich auch sehr elegant aus der Affäre ziehen. So viel mal zur Vorgeschichte, aber allein daran bleibt der Film nicht hängen.

Die Charaktere (auch die vom ersten Teil) wirken sehr farblos (das Fass zum Überlaufen brachte aber Liam Hemsworth, mit einer grottigen Liebesgeschichte mit Maika Monroe, die man sich getrost hätte sparen können). Noch nicht einmal Mr. Levinson Senior (gespielt von Judd Hirsch), der beim ersten Teil als Gag-Feuerwerk brillierte hat, konnte hier groß punkten. Erschreckend! Wie auch die meisten Gags in diesem Film. Hier hätte wahrlich auch kein noch so toller Will Smith die Wende gebracht – die Story ließ dies einfach nicht zu.

Die Effekte waren natürlich erstklassig, das ist man aber von einem Herrn Emmerich auch gewohnt. Aber den Film hätte man sich in 3D ersparen können (wie fast alle Filme).

Die Logik wird auch beim ersten Teil kritisiert, aber beim 2. Teil wird sie komplett über Bord geworfen. Warum hat dieses Super-Schiff nicht einfach noch ein paar Runden gedreht, dann wäre die Welt eh am Arsch gewesen und die Königin hätte leichtes Spiel? Warum nur dieses eine Schiff allein, wenn beim 1. Teil doch mehrere Angriffsschiffe wichtige Ziele ausgeschaltet haben. Sind sie jetzt DOCH NICHT an dem Planeten an sich interessiert, sondern wollen nur den Kern „leersaugen“? Und wenn nicht, warum keinen Virus über die Erde verbreiten, der alles dahinrafft?  Auch an der Intelligenz der Aliens muss ich ernsthaft zweifeln, die stehen einem zweitklassigen Bond-Bössewichten um nichts nach!

Fazit:
Der alten Zeiten willen und um den ersten Teil zu ehren, bin ich gerne diesen Film ins Kino gegangen, auch wenn ich diesen Teil wahrscheinlich so schnell nicht wieder anschauen werde. Zu halbherzig, zu ideenlos, zu kompromisslos. Tolle Ideen und Querverweise in unserer heutigen Gesellschaft wie im ersten Teil (Area 51; Menschen, die von Aliens entführt werden; Hackervirus in einem Alienschiff; Morsecode-Kommunikation) bleiben hier gänzlich aus. Die Dialoge versprühen kein Feuer und die Charaktere wirken blass.

Eine nette Idee, die an sich hätte funktionieren können – aber nicht so. Leider nein.

Mein Rating:
5/10

https://de.wikipedia.org/wiki/Independence_Day:_Wiederkehr

http://www.imdb.com/title/tt1628841/

https://www.rottentomatoes.com/m/independence_day_resurgence/



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